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Lokales

Unbekannte zerstören Milanhorste

Kettenacker Bürgerinitiative vermutet potenzielle Windkraft-Investoren hinter dem Verstoß
Der Rotmilan lebt in Mitteleuropa und sollte darum in Deutschland besonders geschütz werden, sagten die Vogelkundler.
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Kettenacker sz Der Kampf der Kettenacker Bürgerinitiative gegen die geplante Konzentrationszone für Windkraft im Süden ihres Dorfes nimmt eine neue Dimension an. Gestern teilte die Polizei mit, dass im Bereich zwischen Kläranlage, Riedlinger Wäldle und Lusthof zwei der insgesamt vier Rotmilanhorste nicht mehr da sind. Sie seien offenbar von Unbekannten beseitigt worden. Und weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Die alarmierten Polizisten des Polizeireviers Sigmaringen stellten Einkerbungen an den betreffenden Baumstämmen fest, sodass davon auszugehen ist, dass die Unbekannten mit Steigeisen die Stämme erklommen und die Nester in etwa 25 Metern Höhe angingen.“ Jetzt werde wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz ermittelt. Die Polizei bittet auch um Hinweise unter Telefon 07571/104220.

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