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Uferrenaturierung: Endgültige Planung steht

Abschlussveranstaltung des Regierungspräsidiums findet am 20. Januar im Rathaus statt
So sehen die Pläne des Regierungspräsidiums für den westlichen Bereich des Landungsstegs nach der Renaturierung aus, die im Juni den Bürgern präsentiert wurden.
So sehen die Pläne des Regierungspräsidiums für den westlichen Bereich des Landungsstegs nach der Renaturierung aus, die im Juni den Bürgern präsentiert wurden.
pr

Kressbronn sz Für die Uferrenaturierung in Kressbronn geht es langsam auf die Zielgerade: Nachdem das Regierungspräsidium Tübingen kurz vor Weihnachten verkündet hat, im östlichen Bereich des Landungsstegs auf Böschungsfuß und Aufschüttung verzichten zu wollen, findet nun am Freitag, 20. Januar, die öffentliche Abschlussveranstaltung statt, bei der die endgültige Planung präsentiert werden soll. Beginn ist um 16.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, alle Bürger sind eingeladen.

„Bei der Abschlussveranstaltung erläutern die Fachplaner nun, wie die Öffentlichkeitsarbeit und die weitere Detailierung der Planung von der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger profitiert hat und welche Anregungen konkret berücksichtigt werden“, kündigt der Pressesprecher des Regierungspräsidiums, Simon Kistner an. Der öffentliche Beteiligungsprozess zur Uferrenaturierung war nach Abschluss der gerichtlichen Verfahren im vergangenen Frühjahr gestartet (die Schwäbische Zeitung berichtete). Bei einer Infoveranstaltung im Juni wurde nach einer Vor-Ort-Begehung im Anschluss an Thementischen überlegt, wie die Belange der Bürger bei der Ausführungsplanung berücksichtigt werden können.

Doch der Austausch gestaltete sich schwierig, denn von Grundstückseigentümern, Naturschützern, Verwaltung, Fachexperten, Bürgerinitiative und Bewohnern trafen sehr unterschiedliche Wünsche und Anforderungen aufeinander. Während sich Anwohner nach wie vor gegen die Maßnahme aussprechen und die Bürgerinitiative „Bucht statt Bau“ fordert, dass der Kressbronner Seegarten belassen wird, wie er ist, argumentiert das Regierungspräsidium mit den Grenzen des Planfeststellungsbeschlusses, die eingehalten werden müssten. Ansonsten, so die Argumentation, würden neuerlich Klagen der Anwohner riskiert.

In den vergangenen Monaten begleitete nun eine Spurgruppe die Kommunikation und wirkte als Multiplikator. „Das Regierungspräsidium Tübingen und die Gemeinde Kressbronn haben nun gemeinsam mit dem Landratsamt Bodenseekreis, dem Institut für Seenforschung und einem externen Planungsbüro eine Ausführungsplanung aufgestellt, die die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung mit einbezieht und aktuelle Vermessungsdaten vom Bodensee berücksichtigt“, kündigt Simon Kistner an. Neben Bürgermeister Daniel Enzensperger werden Ulrich Arndt, Leiter der Stabstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, der zuständige Referatsleiter des Regierungspräsidiums Tübingen, Lothar Heissel, und das Planungsbüro Planstatt Senner zu Wort kommen. Die rund zweistündige Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

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Eine utopisch-idyllisch anmutende Animation; das wäre mal zur Abwechslung was G´scheids im Sinne des Allgemeinwohls.

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