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Lokales

Turbulenzen auf dem Regio-Airport Mengen

Gesellschafter äußert scharfe Kritik – Landrätin Bürkle reagiert gelassen auf Vorwürfe
Drei Geschäftsführer in fünf Jahren: Auf dem Regio-Airport in Mengen kehrt keine Ruhe ein.
Drei Geschäftsführer in fünf Jahren: Auf dem Regio-Airport in Mengen kehrt keine Ruhe ein.
Jennifer Kuhlmann

Mengen sz Volker Seelos, Boris Kraft, Berthold Porath: Das sind die Namen der vergangenen drei Geschäftsführer des Regio-Airports Mengen in knapp fünf Jahren. Bereits am 21. September soll in der Gesellschafterversammlung der Nachfolger von Berthold Porath gewählt werden, der nach nur einem Monat als Geschäftsführer aufgehört hat. Die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Landrätin Stefanie Bürkle, wünscht sich mehr Kontinuität. „Das tut jeder Gesellschaft gut.“

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Kommentare (17)
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..hier spricht offensichtlich die Politik. man kann aber nicht nur Momentaufnahmen angucken, sondern man muß die Gesamtentwicklung sehen. Die bewegt sich aber mit beängstigender Geschwindigkeit Richtung Insolvenz, wenn man den veröffentlichen Zahlen traut. Das wiederum will keiner zugeben, scheint es.. mehr

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@14: Wer mehr als die Zeitung liest weiß, dass die Behauptung, die Privatinvestoren würden 75 % des Abmangels übernehmen, nur ein Bruchteil der Wahrheit ist.
Nach dem auf der Internetseite des Bundesanzeigers veröffentlichten Abschluss 2014 der Flugplatz Mengen-Hohentengen GmbH sind in der Bilanz ein Jahresfehlbetrag von 38.350,56 € und Vorjahresverluste von 117.092,08 €.
Neuere Zahlen sind dort leider (noch) nicht veröffentlicht.
Der Veröffentlichung 2014 ist ferner zu entnehmen:
„Nach § 15 Abs. 3 a) des Gesellschaftsvertrags übernimmt der Gesellschafter Landkreis Sigmaringen einen Verlustausgleich von 60 % des Verlustes eines Geschäftsjahres, maximal jedoch Euro 46.000,00. Dieser Verlustausgleich ist im Ergebnis des abgelaufenen Wirtschaftsjahres berücksichtigt. Die Geschäftsführung schlägt vor den darüber hinausgehenden Verlust durch die übrigen Gesellschafter im Verhältnis der Beteiligungen auszugleichen.“
Somit lässt sich für 2014 folgendes errechnen:
Der eigentliche Verlust 2014 war bei 84.396 €.
Von diesem hat der Landkreis mit 46.000 € und somit bereits 55 % bezahlt.
Auf die weiteren Gesellschafter entfiel der darüber hinausgehende Verlust von 38.350,56 € somit nur noch 45 % vom Gesamtverlust.
Wenn die Privatinvestoren 75 % des Abmangels bezahlen, tragen sie somit lediglich 34 % des eigentlichen Verlustes aus 2014. mehr

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Vielleicht war der neue Geschäftsführer auch zu schlau. Schlaue Geschäftsführer graben immer tief rein, und fördern vielleicht ein paar Leichen aus dem Keller zutage, die keiner brauchen kann, vor allem die Politik nicht. Man müsste mal gucken, wer so alles profitiert oder profitiert hat von Aufträgen rund um den Flugplatz mehr

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Also wenn man sich die Artikel über unseren Flugplatz der letzten Jahre genau anschaut, wird man feststellen, daß über 70% der GmbH Privatinvestoren gehört, die aufgrund des Verteilungsschlüssels aber die letzten Jahre 75 % des Abmangels übernehmen mussten.
Es ist daher wirklich die Frage, wer das Sagen haben soll. Eigentlich sollten die Privaten den Flugplatz ganz übernehmen, da käme was Sinnvolleres raus wie die politisch erzwungene Stümperei der letzten Jahre, und der Steuerzahler wäre entlastet.. mehr

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Denke auch das die Flugplatz Finanzierung der Grund für das Ausscheiden der letzten paar Geschäftsführer ist. Die Verluste mit irgendwelchen Rechtfertigungen und Statistiken zu besänftigen nur damit eine elitäre Gruppe von Lobbyisten ihrem Hobby nachgehen können, dieses Geschäftsmodell macht kein Geschäftsführer auf die Dauer mit, selbst wenn es das Wunschdenken mancher Gesellschafter ist. mehr

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@5 Es wäre schön wenn Sie Ihr Hobby künftig selbst fnanzieren: Derzeit wird das Hobby einiger weniger über erhebliche Verlustabdeckungen durch die Bürger des Landkreises fianziert. Solange die Privatwirtschaft nicht willens ist, die von ihr produzierten Verluste des Flugplatzes zu tragen ist es gerechtfertigt, dass diejenigen die die Verluste bezahlen auch vorrangig bestimmen wo es lang geht. HInter angeblichen gewerblichen Flügen vertseckt sich auch privater Luxus, sich für prvate Vergnügen eines gewerblichen Fliegers zu bedienen. mehr

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Wo die Poiltik mit mischt, existiert keine Kritikkultur, Kritik wird ausgesessen.
Gattungsbedingt wären Politiker ja die längste Zeit Politiker gewesen, wenn sie zugeben würden, Fehler zu machen, denn als Folge davon müssten sie auch 'richtige' Verantwortung tragen.
Nachdem sie das nicht wollen und meistens auch nicht tun, geht man 'gelassen' mit Kritik um, auch wenn sie wohlfundiert ist und auf ein brennendes Problem hinweist.
Ergo: Die unter '6' beschrieben Lösung würde wirklich viel bewirken, denken wir.. mehr

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Die Sigmaringer Landrätin ist der Meinung, dass die Kritik eines Gesellschafters nicht repräsentativ sei. Möglicherweise ist er sehr finanzkräftig und dann dürfte seine Kritik schon eine Rolle spielen. In zwei Wochen wird die nächste Gesellschafterversammlung einberufen, bei der ein neuer Geschäftsführer gewählt werden soll. Die Versammlung wird vermutlich unter Ausschluss der Medien stattfinden? mehr

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Warum hat Unternehmer Stefan Auer zusammen mit seiner Lebens- und Geschäftspartnerin Ute Krey die angekündigte Investition von rund 1 Million Euro bislang nicht in die Tat umgesetzt? Unter den Kommentatoren müssen aktive Flieger sein, die sicher auch überrascht sind. Landrätin Bürkle dürfte dies nicht entgangen sein! mehr

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@5 : Wären die Start / Landegebühren richtig berechnet, würde wahrscheinlich kein Geschäftsführer das Handtuch schmeißen, am Flugbetrieb selbst kann es nach den Statistiken nicht liegen. Es ist eben Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen und dann die RICHTIGEN Entscheidungen zu treffen. mehr

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