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Lokales

Trampolin-Springer verlassen Heudorf

Kursanbieterin Melanie Rundel beugt sich einem vor Gericht ausgetragenen Streit mit einer Nachbarin

Melanie Rundel möchte ihre gute Laune behalten und ihre Fitnesskurse weiterführen. Deshalb zieht sie mit ihrem Angebot nach Mengen.
Melanie Rundel möchte ihre gute Laune behalten und ihre Fitnesskurse weiterführen. Deshalb zieht sie mit ihrem Angebot nach Mengen.
privat

Scheer sz Nach einem Jahr in Heudorf zieht Melanie Rundel mit ihren Fitnesskursen und ihrem Team nach Mengen um. Dabei hat es ihr in den Räumen in der ehemaligen Heudorfer Grundschule sehr gut gefallen und ihre Angebote im Trampolin-Jumping, Indoor-Cycling und verschiedenen Fitnesskursen sind sehr gut angenommen worden. Grund ihres Weggangs ist ein Konflikt mit einer direkten Nachbarin. Die hatte sie wegen Ruhestörung angezeigt, die Verhandlung ging zugunsten der Nachbarin aus. Nun muss Rundel nicht nur hohe Auflagen erfüllen, sondern auch die Prozesskosten tragen. „In Heudorf zu bleiben ist mir zu riskant“, sagt sie. „Schließlich geht es um meine Existenz.“

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Kommentare (14)
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Ergänzung zu Kommentar 13:

Es ist unfair, die Nachbarin jetzt öffentlich als "Spaßbremse" bloßzustellen. Man möchte nicht in ihrer Haut stecken.

Höchst aufschlussreich ist diese Aussage:
„Aber aufgrunddessen, dass wir die Dezibelzahl der TA Lärm bei offenem Fenster nicht einhalten können..."
Die gesetzliche Vorgabe ist nun mal "...60 Dezibel von 8 bis 20 Uhr sowie 55 Dezibel zwischen 20 und 22 Uhr"
Ob "können" oder "wollen", wird eingeräumt, dass der verursachte Lärm bei offenem Fenster lauter ist als erlaubt, und schließen "kann" man es nicht.

Solche Einschränkungren gibt es nicht zuletzt deshalb, weil Lärm definitiv krank machen kann.

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Volle Zustimmung!
Man kann nicht einfach so tun, als gäbe es keine Baunutzungsverordnung, kein Bundes-Immissionsschutzgesetz und keine TA Lärm.
Im übrigen ist es nicht verwerflich, sondern legitim, sich auf gesetzliche Regelungen zu berufen.

Es ist unfair mehr

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Ich finde das Urteil des Gerichts vollkommen in Ordnung, hätte man von Anfang an mit offenen Karten gespielt ( ordnungsgemäß ein Baugesuch eingereicht ) dann wäre die Situation nie aus dem Ruder gelaufen, so muss die Mieterin teures Lehrgeld bezahlen für nichts und daran ist die Gemeinde nicht unschuldig. mehr

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Bevor man nicht ganz genau weiß, was der gerichtlichen Klärung voraus ging, kann man sich eigentlich gar kein objektives Urteil über den Ablauf bilden.

@10
"Ich komme aus Heudorf und kann ihnen sagen, dass die Lärmbelästigung, für mein Empfinden, gut aus zu halten war."

Wohnen Sie in genau der gleichen Entfernung und Lage zu genau den gleichen Anwesenheitszeiten? mehr

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@9 Dem muss ich deutlich widersprechen. Im Verhandlungsfall (Ich nehme an sie meinen die Suche nach einem Kompromiss) hätte die Nachbarin Ihr Gesicht gewahrt. Sie hätte Respekt verdient. Ansehen erhalten. Nun ist die Nachbarin die schrullige Dame die nicht mal die Jumper akzeptieren kann. Ich komme aus Heudorf und kann ihnen sagen, dass die Lärmbelästigung, für mein Empfinden, gut aus zu halten war. mehr

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Zu 8: im Verhandlungsfall hätte die Nachbarin nur verlieren können, für einen warmen Händedruck nimmt heute niemand mehr Nachteile in Kauf.

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@7 Ich denke hier wird in erster Linie das Vorgehen verurteilt. Es wäre sicher besser gewesen, wenn man ein Gespräch gesucht hätte. Im Übrigen gibt es viele Möglichkeiten des Schallschutzes. Für beide. Da wären die 10 000,- € besser angelegt gewesen. Soweit ich informiert bin war auch hier nun der Bürgermeister wieder vermittelnd tätig. Allerdings ohne Erfolg. Mit manchen kann man nicht verhandeln. Manche sind nicht gesellschaftsfähig. mehr

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@5
"Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht."

Bei diesem Tucholsky-Zitat könnte man "Schmutz" durch "Lärm" ersetzen und schon passt es; und solange man nicht selbst betroffen ist ...



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Zu 5 : Mir wären als Nachbar spielende und kreischende Kinder auf jeden Fall lieber, als nächtlich laute Musik und stöhnende Frauen im besten Alter der Fortpflanzung.

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Die Klägerin sollte sich schämen. Einfach nur ekelhaft wie manche Menschen sich aufführen. Soll sie arbeiten gehen, dann ist sie ausgelastet und nicht so frustriert!

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