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Tag der offenen Tür lockt viele Besucher an

Segelflieger-Gruppe, Modellflug-Gruppe und Bogenschützen-Club präsentieren ihre Angebote
Philip Wünsche (von links), Ugurcan Kirat und David Litzenburger probieren das Bogenschießen aus, im Hintergrund gibt Markus Manns Tipps für den richtigen Umgang mit Pfeil und Bogen.
Philip Wünsche (von links), Ugurcan Kirat und David Litzenburger probieren das Bogenschießen aus, im Hintergrund gibt Markus Manns Tipps für den richtigen Umgang mit Pfeil und Bogen.
Fotos: Brigitte Walters

Markdorf sz Zahlreiche interessierte Besucher hat der Tag der offenen Tür auf dem Segelfluggelände am Sonntag angelockt. Die Segelflieger-Gruppe, die Modellflug-Gruppe und der Bogenschützen-Club haben sich im Rahmen des Stadtjubiläums zusammengetan, um zu zeigen was in ihren Vereinen passiert. Für die Besucher gab es die Möglichkeit an einem Rundflug teilzunehmen, oder selbst im Simulator ein Segler zu steuern, oder Pfeile Richtung Zielscheibe abzuschießen. Also eine Fülle von Möglichkeiten, die besonders den Kindern und Jugendlichen zusagten.

Atemberaubend, was Nico Niewind mit seinem Hubschrauber in der Luft zeigte. Vor- und Rückwärts-Flug war nichts Besonderes, steil ging es nach oben oder unten, egal ob vor- oder rückwärts, ebenso Loopings, Rollen, es ging in alle Richtungen. Niewind zeigte die hohe Kunst des Hubschrauber-Flugs, er zeigte 3-D-Fliegen. Doch die Modellfluggruppe Markdorfer hatte noch zahlreiche andere Flugmodelle mitgebracht. Die einen ein möglichst original Nachbau der Vorbilder, die anderen ein Phantasie-Bau, hier gilt es nur eine möglichst optimale Flugleistung zu erreichen. Dies gilt natürlich für die Flug-Vorführungen der Modelle. Bis vor neun Jahren waren die Modellbauer bei den Segelfliegern im Verein und gemeinsam wurde das Gelände im Süden der Stadt genutzt. Doch die Modellbauer mussten der neuen Bebauung weichen und fanden ein neues Fluggelände zwischen Ittendorf und Ahausen und gründeten deshalb auch einen eigenen Verein.

Attraktion bei den Segelfliegern war das Angebot von Rundflügen mit dem Segler. Allerdings gab es am Vormittag mit der Thermik Probleme, denn es gab fast keine. Also galt es nach dem Hochziehen, in einem möglichst großen Bogen, wieder an den Startplatz zurück zu gleiten. Im Segelflug-Simulator dauerte der „Flug“ wesentlich länger, wenn der „Pilot“ mit Geschick und Vorsicht den Steuerknüppel bediente. Ganz begeistert war Paul nach seinem ersten Simulations-Flug. „Es war super“, strahlte er, es wäre toll selber zu steuern. Bisher ist er erst einige Male bei einem Segler mit geflogen, jetzt wartet er dringend darauf, dass er 14 Jahre alt wird und Flugstunden nehmen darf.

Erste Versuche mit Pfeil und Bogen

Auch bei den Bogenschützen herrschte ständiges Kommen und Gehen. Zahlreiche Besucher probierten beim „Jedermann-Schießen“ den Umgang mit Pfeil und Bogen und versuchten die zehn Meter entfernte Zielscheibe zu erreichen. Auch David probierte es aus und traf mit den drei Pfeilen die bunten Ringe der Zielscheibe. Es sei gar nicht schwer, es werde auch nicht sehr viel Kraft benötigt, um den Bogen zu halten, die Sehne zu spannen und das Ziel anvisieren. In den Flugpausen zeigten die Mitglieder des Bogenschützen-Clubs, in den Wettkampf-Distanzen von 60 oder 70 Metern, wie der Pfeil die Mitte der Zielscheibe trifft. Beim Probieren und bei den Vorführungen sei die Sicherheit immer ein wichtiges Thema, sind sich Markus Manns und Andreas Twardon von den Bogenschützen einig und achten darauf, dass niemand zwischen Abschussplatz und Zielscheibe läuft.

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