9
Schwäbische.de Schwäbische.de
Schneefall 2
Friedrichshafen

Weiterlesen mit Schwäbische.de

Digital Live oder Digital Premium

  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf Schwäbische.de
  • Artikelarchiv: Lesen Sie alle Artikel von 2001 bis heute
Lokales

Strafbefehl nach Untreue-Skandal in Touristinfo

Ex-Mitarbeiter von Touristinfo und Werbeagentur mussten 200 000 Euro zurückzahlen
Die Tourist-Info am Stadtbahnhof.
Die Tourist-Info am Stadtbahnhof.
mh

Friedrichshafen sz Mehr als 200000 Euro haben ehemalige Mitarbeiter der Touristinformation Friedrichshafen und einer Werbeagentur zwischen 2007 und 2014 unter anderem durch Scheinrechnungen veruntreut. Dafür gab es jetzt die Rechnung des Amtsrichters: Haftstraßen auf Bewährung und Geldstrafen für die Drahtzieher sowie weitere Strafbefehle für insgesamt acht Profiteure der Geschäfte.

Ihr Kommentar zum Thema
Kommentare (9)
9
Beitrag melden

Der Direktor für Tourismus konnte nicht einfach abpfeifen. Die gesamte Kiste war angekoppelt an dessen Zahlenwerke aus dessen Bilanzen. Es wurde so zum stimmigen Gesamtwerk. Auf Basis irgenwelcher Zahlenspiele. Als ich einmal Zahlen gegengerechnet hatte, stellte ich fest, es ist nicht schlüssig. Erst durch die Umbauzeit schien wohl die günstige Gelegenheit gekommen. Ich hatte mich auch wegen der riesigen Altpapiermengen immer gewundert. In Deutschland gilt Derjenige, Der auf den Schmutz hinweist, als viel gefährlicher, als Derjehnige, der den Schmutz macht. Zitat: Kurt Tucholsky. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
8
Beitrag melden

Das ganze ist so unsäglich, dass ich es nicht unkommentiert lassen kann. Hier hat ein ganzer Verwaltungsapparat bis hin zu den obersten Herrschaften komplett versagt. Alleine, wie hier auf die "Kleinen" eingedroschen wird, ist beispiellos. Drahtzieher dieser ganzen Verwicklungen ist einzig und alleine der Leiter, die Werbeagentur doch nur ein armes Bauernopfer. Dass die Stadt Friedrichshafen über Jahre ihre Pflicht nicht erfüllt hat, liegt auf der Hand. Und nicht nur das, sie hat über Jahre wissentlich akzeptiert, dass der Leiter der besagten Tourist-Info seinem Job nicht nachgeht und stattdessen lieber der Freizeit frönt. Aber Augen verschließen ist ja meist bequemer. Währenddessen war das besagte Verhalten des Herrn und das damit verbundene Augen verschließen bereits seit Jahren Gesprächsthema in der Stadt. Und auch der Herr Tourismusdirektor a.D. hat seinen Teil dazu beigetragen. Ihn hat es schlicht nicht interessiert, was da so läuft.

Und jetzt ist der Aufschrei groß und die Stadt vermeintlich bemüht um eine lückenlose Aufklärung. Es wäre an dieser Stelle auch einmal wünschenswert, sich Fehler einzugestehen. Das in der Tourist-Info über Jahre etwas schief gelaufen ist, war und ist kein Geheimnis. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
7
Beitrag melden

Ein Server ist irgendwie auch mal auf den Boden gefallen und brauchte dann neue Speicherplatten. Neue Software, ein Vermerk in den Bilanzen, Vergleiche mit den Vorjahren wegen Softwareumstellung nicht möglich. Oder Highlight, die endgültigen Daten lagen bei Bilanzerstellung noch nicht vor. Gehts noch verrückter. Die Räte haben alles abgenickt! Schon mal was von ordnungsgemäßer Buchhaltung gehört? Ich erzähle es Ihnen, wie sie es gemacht haben. Die Unterlagen meiner Aufzeichnungen habe ich noch irgenwo im Keller. Das wäre eigentlich ein neues Unterhaltungspiel. Ein Art Monopolie Hardcore, oder so schafft man unendliches Wachstum. Am Ende triffts den ehemaligen Dienststellenleiter, der hats erfunden. Die Zeppelin Stiftung hats gelöhnt inklusiv meiner Abfindung und den Lohn für die Zwangsarbeit von 2003-1012 im Bauhof. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
6
Beitrag melden

Der bis dato größte Fall von Untreue bei der Stadtverwaltung Friedrichshafen wird auf dem kleinen Dienstweg verurteilt.
(...)

Weshalb wird gedeal zwischen der Stadtverwaltung und dem Amtsgericht?
Soll hier die gesamte Untreue gar nicht aufgedeckt werden?
Wurden hier nur die Bauern geopfert?
Wer hat da die Anordnung zum bezahlen der Rechnungen blind abgezeichnet?
Die Stadt hatte ja auch selbst, mit der Werbeagentur zusammen gearbeitet.
Verhandlungen auf dem kleinen Dienstweg, so etwas geht doch nur im öffentlichen Dienst, "oder" ? mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
5
Beitrag melden

Lieber Herr Schönherr.
Der ehemaligen Chef der Touristinfo Friedrichshafen und war 25 Jahre lang der Tourismus-Direktor Dietmar P.
Gleichzeitig war der Tourismus-Direktor auch der Dienststellenleiter.

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
4
Beitrag melden

Nr. 3 das war nicht Frau Kanzler Merkel, das war der HerrSchäuble und der Herr Kanzler Kohl (Helmut der II.) hatte den Spendern sein Ehrenwort gegeben, sie nicht zu nennen. Jeder sagt etwas, nichts genaues aber besten viel. Dann wird nichts geklärt werden können. Zur Massenbefriedung wird dann ein Bauer geopfert. Den hängt man an die frische Luft wia d Hex am Funkasonntig. Gie Stadt FN hat die Kleinen mit einem hochdotierten Mediator hinausgeschmissen. Das sah sozial aus. Ich habe gestern den OB gewählt, im Aktenvernichter. Das war eine richtige Wohltat. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
3
Beitrag melden

Jeder Mitarbeiter, der auf Unstimmigkeiten beim Amt für Tourismus die letzten Jahre hingewiesen hatte, verlor anschließend seinen Job.

Und das Urteil ist wie in der Hohen Politik.
Der kleine wird gehängt und der große geht Straffrei aus.

PS: Der ehemaligen Direktor für Tourismus, war auch der Geschäftsführer des Amts für Tourismus.
Aber der kann sich wahrscheinlich, wie unsere Kanzlerin an nichts mehr erinnern. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
2
Beitrag melden

Auch ich habe mich die vergangenen 20 Jahre über die geschönte Zahlen (Bilanzen) des ehemaligen Chefs dem Direktor für Tourismus gewundert.
Aber der Gemeinderat, das Rechnungsprüfungsamt und auch nicht die Gemeindeprüfanstalt war in der Lage, das genauer zu prüfen.
Im Öffentlichen Dienst wird eben nicht so genau hingeschaut, als wie in der freien Wirtschaft. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
1
Beitrag melden

Warum sollten Mitarbeiter, welche Kenntnis erlangen über manipulierte phantastische Geschäftsberichte nicht auch ein kleines Stückchen vom Kuchen abschneiden. Die phantastisch hohen Zahlen im gesamten Wirkungskreis des ehemaligen Chefs dem Direktor für Tourismus haben offensichtlich dazu animiert, entsprechend phantastische Zahlen an Werbematerial zu ordern. Passt doch. Auch ich habe an diesen phantastischen Zahlen Kritik geübt. Ich bin heute abgewirtschaftet und kaltgestellt. Heute denke ich oft darüber nach, wäre es nicht besser gewesen, auch einen Teil für mich einzustecken und das Maul zu halten? mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!

 
URL: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Strafbefehl-nach-Untreue-Skandal-in-Touristinfo-_arid,10616326_toid,310.html
Copyright: Schwäbisch Media Digital GmbH & Co. KG / Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG Drexler, Gessler. Jegliche Veröffentlichung, Vervielfältung und nicht-private Nutzung nur mit schriftlicher Genehmigung.
Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an online@schwaebische.de.