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Stadtkapelle probt für Kirchenkonzert

Die Ehinger Musiker treten am 24. November in St. Michael auf
Die Ehinger Stadtkapelle bei ihrer Probe.
Die Ehinger Stadtkapelle bei ihrer Probe.
verein

Ehingen sz Die Stadtkapelle Ehingen veranstaltet am Freitagabend, 24. November, um 19 Uhr in der St. Michaelskirche am Wenzelstein ein Kirchenkonzert.

Dem musikalischem Leiter Frank Zacher „ist es ein persönliches Anliegen, Freunde und Gönner der Stadtkapelle Ehingen mit einem besonderen und ausgefeiltem Kirchenkonzert auf die Adventszeit einstimmen zu dürfen“.

„Wir haben mit den Musikerinnen und Musikern ein Konzertprogramm erarbeitet, das bestimmt die Herzen der Besucherinnen und Besucher höher schlagen lässt“, sagt Frank Zacher. Die Vorbereitung eines solchen Konzertes ist natürlich mit sehr viel Mühe und Proben verbunden, vor allem, wenn der Anspruch des Dirigenten Frank Zacher profihaft ist. Genau deshalb, ließ es sich Frank Zacher nicht nehmen, persönlich die Registerproben zu leiten, um jedes Instrument, eigens fürs Kirchenkonzert, klanglich formen zu können. Das Kirchenkonzert wird eröffnet mit der Feuerwerksmusik von Händel. Eine Suite die 1749 uraufgeführt wurde. Ein Musikwerk von einem gigantischen Ausmaß. Jedes Register wird durch speziellen Kompositionen gefordert, heißt es.

Es folgt das Werk von Carl Maria Weber, Gebet vor der Schlacht. Ein Musikstück, das sich von sanfter, langsamer, ruhiger Musik und interessanten Tonharmonien abhebt. Gespannt können die Konzertbesucher auf die sinfonische Dichtung „Finnlandia“ aus dem Jahre 1899 sein. Diese Sinfonie wurde 1900 bei der Weltausstellung in Paris uraufgeführt.

Die Hölzer und das hohe Blech gestalten eine eigene Welt von Tönen, die den Komponisten Sibelius erkennen lassen. Die darauf folgende William Byrd Suite fordert höchste Konzentration von den Musikern. Der Komponist selbst bezeichnete die Williams Byrd Suite als eines seiner aufwendigsten Werke. Seine Kunst bestand darin, wie er in unterschiedlichem und hohem Maße Themen und Gefühle in Noten wiedergab. Das Musikwerk fordert von jedem Register Höchstleistungen.

Freuen dürfen sich die Besucher, wenn das bekannte und viel gespielte Musikkstück „Ave Maria“ erklingt. Mehrstimmige und weiche Trompetenklänge sowie klangvolles tiefes Blech gestalten einen unvergesslichen Sound. Das Musikwerk „Ave Maria“ erweckt bis heute in der ganzen Musikwelt immer noch große Aufmerksamkeit. Der Choral „fort solemn occcasion“ ist eine zum Zuhören gezwungene Klangwelt, die von den Trompeten, gemixt mit den Flügelhörnern, in einen satten weichen Klang bravouröse, mystische Klänge mischen. Das Finale wird, wie kann es anders sein, mit dem Tonwerk „Jesus bleibet meine Freude“ von J.S. Bach gestaltet. Das Arrangeur wird in großartiger Weise in allen Klangvariationen von allen Registern, die Konzertbesucher begeistern, verspricht die Stadtkapelle. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen.

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