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Aalen
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Stadt vergibt dasFrühlingsfest neu

Firmen Grund-Löwenthal und Küblerhaben im Ausschuss ihre Ideen präsentiert

Aalen ard In der kommenden Woche muss der Gemeinderat darüber entscheiden, wer das Aalener Frühlingsfest 2013 und möglicherweise auch die Feste der Folgejahre 2014 und 2015 veranstalten darf. Die Vergabe hatte die Stadt öffentlich ausgeschrieben, lediglich zwei Bewerbungen waren daraufhin eingegangen: die der Essinger Firma Grund-Löwenthal, seit 1946 in Form des Vorgängerunternehmens Erich Grund und dann seit 2003 Organisator und Veranstalter des Aalener Frühlingsfestes, sowie die des Aalener Schausteller-Unternehmens von Dietmar Kübler, das bereits mehrfach Interesse an einer Ausrichtung des Aalener Frühlingsfestes signalisiert hatte. Im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats stellten am Mittwoch beide Unternehmen sich und ihre Konzeption vor.

Mit verschiedenen Neuerungen und Verbesserungen, so schilderte Georg Löwenthal, sei es ihm in diesem Jahr gelungen, Umsatz und Besucherzahl beim Frühlingsfest um jeweils 20 Prozent zu steigern. Aalen habe das Potenzial für ein Frühlingsfest, „in dem noch viel mehr drin ist“. Dabei dachte er unter anderem an eine „Nacht der Tracht“ oder an einen internationalen Folkloretag, in Anlehnung an das Internationale Festival in der Aalener Innenstadt. Den „Eklat“ mit Osnabrücker Fußballfans auf dem diesjährigen Frühlingsfest wollte Löwenthal „bewusst ausblenden, denn da sehe ich manches anders“, wie er sagte.

Feste am Leben erhalten

Dietmar Kübler verwies auf die Veranstaltung unter anderem des Ellwanger Frühlingsfestes, des Tübinger Sommerfestes oder des Volksfestes in Bad Mergentheim durch sein Unternehmen. Ziel aller Bemühungen sei es dabei, traditionelle Volksfeste am Leben zu erhalten und dabei neue Wege zu gehen, etwa auch in der Zusammenarbeit mit örtlichen Betrieben.

Jetzt wollen die Fraktionen intern über die Vergabe des Aalener Frühlingsfestes beraten, entscheiden wollen sie dann im Gemeinderatsplenum am kommenden Donnerstag.

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