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Spenden helfen bei der Suche

Im Fall der entführten Lucia sammelt ein Projektorchester für die Mutter

Alles bereit: Das eigens gegründete Projektorchester gibt ein Benefiz-Konzert.
Alles bereit: Das eigens gegründete Projektorchester gibt ein Benefiz-Konzert.
privat

Achstetten sz Zu ihrer letzten Probe vor der Serenade unter dem Motto „ Ein Konzert für Lucia“ trafen sich am Sonntag die Musikerinnen und Musiker des Projektorchesters. Sie wolle dem entführten Mädchen und seiner Mutter helfen.

In nunmehr drei Probenphasen haben sich die 53 Musiker auf Ihren Auftritt am Samstag 24. Juni vorbereitet. Die Serenade beginnt um 20 Uhr im heimeligen Ambiente des Schlosshofes der gräflichen Familie Reuttner zu Weyl in Achstetten. Ab 19 Uhr werden die Gäste durch den Achstetter Theaterschuppen bewirtet. Wohltemperierte Weine, kühle Biere und nichtalkoholische Getränke stimmen die Gäste ebenso auf einen stimmungsvollen Konzertabend ein wie die kulinarische Köstlichkeiten. Um 20 Uhr nimmt dann das eigens zusammengefundene Projektorchester auf der Bühne Platz.

Die 53 Musikerinnen und Musiker haben sich in drei Probenphasen unter der Leitung von Bernd Schuster auf den Abend vorbereitet. Neben Songs aus der Popgeschichte sowie bekannten Musicals wird an dem Abend auch Sonja Walter als Gesangssolistin mit dem Orchester zu hören sein. In der Pause sowie nach dem Konzert laden Cocktails zum Verweilen im Ambiente des Schlosshofes ein. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Sämtliche Erlöse und Spenden werden dem Verein „Helferherz für entführte Kinder“ aus Achstetten gespendet.

Dieser unterstützt mit den Spendengeldern Familie Meister, die seit beinahe einem Jahr versucht, ihre nach Ägypten entführte Tochter Lucia zurück zu holen. Bei schlechtem Wetter findet die musikalische Veranstaltung in der Georg-Seif-Halle in Achstetten statt.

Im Sommer 2016 reiste die sechsjährige Lucia Meister aus Achstetten zusammen mit ihrer deutschen Großmutter und ihrem ägyptischen Vater in dessen Heimat, um vor ihrer Einschulung dessen Familie besser kennenzulernen. Am Ende des Aufenthalts ließ der Mann das Kind allerdings nicht mit der Oma zurück nach Deutschland zu ihrer Mutter Elina Meister reisen. Diese sucht seither verzweifelt nach ihrer Tochter. Mittlerweile haben auch die ägyptischen Behörden Elina Meister das alleinige Sorgerecht zugesprochen, doch von Lucia fehlt jede Spur.

Auf zwei auf dem Anlass gestalteten Websites – hhfek.de und lucia-will-heim.de – erzählt die Mutter die Geschichte und nennt Spendenkonten. Das Geld soll bei der weiteren Suche helfen.

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