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Schuss löst sich aus Jagdgewehr: Jäger stirbt


Nach Angaben der Polizei hat sich der tödliche Schuss aus dem Gewehr des Jägers von selbst gelöst.
Nach Angaben der Polizei hat sich der tödliche Schuss aus dem Gewehr des Jägers von selbst gelöst.
Friso Gentsch

Gerstetten an Bei einem tragischen Unglücksfall ist am Sonntag im Raum Gerstetten ein Jäger aus dem Alb-Donau-Kreis ums Leben gekommen.

Der 56-Jährige sei in den frühen Morgenstunden des Sonntags leblos unterhalb eines Hochstandes aufgefunden worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Laut den Ermittlungen der Kriminalpolizei dürfte sich beim Besteigen der Leiter ein tödlicher Schuss aus dem Jagdgewehr des Mannes gelöst haben. Eine Straftat oder Fremdbeteiligung wird nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen.

Der Mann war in der Nacht zum Sonntag in einem Wald bei Sontbergen alleine auf Wildschweinjagd gewesen. Als er nicht nach Hause zurückkehrte, machten sich Angehörige auf die Suche nach ihm.

Jagdunfälle sind selten

Deutschlandweit gibt es rund 350.000 Jäger - Unfälle mit Verletzungen oder Todesfolge sind aber äußerst selten. "Ich kann mich an keinen vergleichbaren Fall aus dem vergangenen Jahr erinnern", sagt Polizeisprecher Uwe Krause. Das Statistische Bundesamt differenziert bei Unfällen mit Schusswaffen nicht nach Berufsgruppen oder Tätigkeiten, sondern schließt bei seiner Auswertung auch andere Waffenbesitzer wie Sportschützen mit ein. Demnach gab es in Deutschland im Jahr 2015 insgesamt zwölf tödliche Unfälle mit Schusswaffen.

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