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Schüler werden zu Unternehmern

In Leutkirch war die Auftaktveranstaltung des Kreises zum Deutschen Gründerpreis
Schüler werden zu Unternehmern

Leutkirch sz Zum zweiten Mal in Folge gehen in diesem Jahr 16 Teams aus dem Landkreis über die Kreissparkasse Ravensburg beim Deutschen Gründerpreis für Schüler an den Start. Während der Auftaktveranstaltung am Donnerstag im Cubus des Leutkircher Hans-Multscher-Gymnasiums (HMG) stellten 13 Teams ihre Geschäftsidee vor.

Beim bundesweit größten Existenzgründungs-Planspiel für Jugendliche, gründen Schüler innerhalb von nur vier Monaten ein fiktives Unternehmen und erstellen ein komplettes Geschäftskonzept in Verbindung mit dem Unterricht an ihrer Schule. Der deutsche Gründerpreis wird jährlich in den Kategorien Schüler, Start-Up, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Dabei wird der Deutsche Gründerpreis durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Nominierten und Preisträger übernimmt. Der Gründerpreis für Schüler arbeitet darüber hinaus mit verschiedenen Kultusministerien und Bildungsinitiativen zusammen. Seit Beginn im Jahr 1999 haben über 51000 Schüler daran teilgenommen.

Aus fünf Städten

Die Auftaktveranstaltung am Donnerstag wurde von Albrecht Krämer, Lehrer für das Unterrichtsfach Wirtschaft am HMG, eröffnet. Anschließend begrüßte Joachim Gambach von der KSK Ravensburg, Leiter Firmenkunden, Region Wangen die Gäste und informierte über das Planspiel, an dem Gymnasiasten ab 16 Jahren aus fünf Städten des Landkreises teilnehmen: HMG Leutkirch (fünf Teams), Isny (eins), Weingarten (vier), Bad Waldsee (zwei) und Salvatorkolleg Bad Wurzach (vier). Ein Team muss aus drei bis sechs Mitgliedern bestehen und auf dieselbe Schule gehen sowie einen Internetzugang haben.

Aufgaben kommen per E-Mail

Im Mittelpunkt des Planspiels stehen die Schülerteams, die während der Spielphase verschiedene Aufgaben lösen müssen, die ihnen per E-Mail zugeschickt werden. Dabei ist die zentrale Spiel- und Kommunikationsplattform die Homepage des Deutschen Gründerpeises für Schüler. Die gestellten Aufgaben müssen innerhalb einer bestimmten Frist gelöst werden. Nur dann erhalten die Teams Punkte, die in einem Ranking, gegliedert nach Verbänden, Bundesland und Institut, einen Überblick über den derzeitigen Stand des Teams geben.

Von Seiten der KSK werden die Teams von Anna-Lena Seitz begleitet. Zudem steht den Schülern ein virtueller Spielleiter, „Mister S“, für Fragen und Probleme rund um das Existenzgründungs-Planspiel zur Verfügung und geht dabei individuell auf die Fragen der Teams ein.

Insgesamt vier Spielphasen gilt es zu bewältigen, angefangen bei der bereits angelaufenen Phase Orientierung und Basiskonzeption, die am 16. März endet, über Strategie und Umsetzung, Menschen und Organisationsstrukturen, bis hin zur Vorstellung von der Idee zur Realität am 9. Mai. Danach bewertet eine Jury die einzelnen Teams.

Begleitet werden die Teams an ihren Schulen von einem Coach, der meist in den Reihen der Lehrer gefunden wird, sowie einem Unternehmerpaten aus der Wirtschaft, der aus unternehmerischer Sicht wertvolle Tipps und Hinweise geben kann.

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