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Laupheim
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„Schmecktag“ soll Appetit machen

Am Samstag, 19. August, servieren die Laupheimer Wochenmarkt-Händler kleine Kostproben
Jochen Rapp zeigt auf dem Laupheimer Wochenmarkt den Flyer, mit dem für den erstmaligen „Schmecktag“ geworben wird.
Jochen Rapp zeigt auf dem Laupheimer Wochenmarkt den Flyer, mit dem für den erstmaligen „Schmecktag“ geworben wird.
Reiner ScHick

Laupheim sz Mit einer besonderen Aktion möchten die Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ und die Stadtverwaltung auf das vielfältige Angebot des Laupheimer Wochenmarkts aufmerksam machen: Beim ersten Laupheimer „Schmecktag“ am Samstag, 19. August, laden die Händler während der üblichen Marktzeiten von 9 bis 13 Uhr zu einer kostenlosen Verkostung ein.

„In Zeiten des Internethandels ist ein Wochenmarkt mehr als nur die Gelegenheit, den heimischen Bedarf an Lebensmitteln abzudecken“, sagt Jochen Rapp von der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“. „Nicht zu vergessen ist die soziale Komponente, die Gelegenheit zum Treffen und zum Smalltalk. Und man sieht direkt, was man einkauft und weiß, dass es meist Waren aus der Region sind.“ Am nächsten Samstag kommt noch ein weiterer Vorteil dazu: Man kann die Lebensmittel beziehungsweise die Speisen, die man daraus machen kann, „probieren, schmecken und genießen“, wie es im Slogan auf dem Werbeflyer heißt. Außerdem gibt es Rezepte und Kochtipps.

Die Idee zu dieser Aktion kam den Mitgliedern der Werbegemeinschaft schon vor längerer Zeit. „Wir möchten den Leuten zeigen: Seht her, das alles kann unser Wochenmarkt“, sagt Rapp. „Einige „Treffpunkt“-Mitglieder sind dann mal an einem Samstags über den Markt gelaufen und haben mit den Händlern gesprochen, ob sie sich so eine Aktion vorstellen könnten. Die Resonanz war gut, es kamen auch die ersten Ideen, was man den Kunden anbieten könnte.“

Inzwischen steht fest: Alle 17 Händler, die am kommenden Samstag vor Ort sind – einige sind urlaubsbedingt nicht da – machen mit und haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Darüber hinaus wird Kirsten Gräfin Leutrum mit ihrem „Schmeckladen“ dabei sein, sagt Rapp. Das Verkostungsangebot wird vielfältig und spannend. Da gibt es zum Beispiel Champignon-Dennete, mediterrane Häppchen, Rührei mit Speck, „Erdäpfelkäs“ (Kartoffelaufstrich), Dips, Zucchini-Kuchen, Mangoldkisch, Obstsalat, Smoothies, Eistees und diverse kleinere Kostproben von Gummibärle über Käse und Oliven bis zum Fruchtsaft.

An Stehtischen verweilen

Rainer Ganser, Marktleiter bei der Stadtverwaltung, ist begeistert. „Es ist gigantisch. Wirklich jeder macht mit“, freut er sich und hofft auf eine genauso starke Resonanz in der Bevölkerung. „Es ist eine tolle Gelegenheit zu erfahren und zu schmecken, was man aus den Marktprodukten so alles zaubern kann“, fügt Jochen Rapp an. Damit man die Leckereien in aller Ruhe kosten kann, sind inmitten des Marktes einige Stehtische aufgestellt. Dort können sich die Besucher dann auch gleich über ihre Erfahrungen unterhalten und die Gespräche anschließend an einer Proseccobar vor dem Bekleidungsgeschäft „Eckpunkt“ vertiefen. Man kann aber auch direkt an den Ständen die Kostproben zu sich nehmen und, wenn es der Betrieb gerade erlaubt, mit den Händlern ins Gespräch kommen.

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