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Rutenfest soll Unesco-Kulturerbe werden

Festkommission strebt Aufnahme in die Liste weltweiter immaterieller Kulturgüter an

Ravensburg sz Die Rutenfestkommission (RFK) will erreichen, dass das Ravensburger Heimatfest in die Unesco-Liste der weltweiten immateriellen Kulturgüter aufgenommen wird. Sie stellt daher noch in diesem Monat einen Antrag auf Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes.

„Ganz gelassen“ ist der RFK-Vorsitzende Dieter Graf in dieser Angelegenheit. Und „sehr zuversichtlich“, dass die Aufnahme ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes als ersten Schritt auf dem Weg zum Unesco-Siegel klappen wird. Was Graf so optimistisch macht: Die fränkische Stadt Dinkelsbühl, mit der sich Ravensburg im vergangenen Jahr gemeinsam bewerben wollte, was sich aber zerschlug, wagte den Alleingang – und hat den Sprung ins bundesweite Verzeichnis auf Anhieb geschafft.

Seit 2003 sammelt die Unesco weltweite kulturelle Ausdrucksformen in einer „Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“. Im April 2013 trat die Bundesrepublik Deutschland diesem Übereinkommen bei. Seither können sich hiesige Bräuche und Traditionen für das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bewerben.

Bundesrepublik nominiert Kandidaten

Aus diesem Kreis nominiert die Bundesrepublik alle zwei Jahre einen Kandidaten für die internationale Unesco-Liste, auf der unter anderem der chinesische Scherenschnitt oder Sonnenwendefeste in den Pyrenäen stehen. Aussichten, auf der Unesco-Liste des immateriellen Weltkulturerbes zu landen, haben nach Auskunft der Deutschen Unesco-Kommission mit Sitz in Bonn „lebendige kulturelle Ausdrucksformen, die unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen werden“.

Zwei unabhängige Befürworter sind für die Aufnahme ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes erforderlich. Im Ravensburger Fall sind diese beiden Unterstützer die Stadtarchivare von Ravensburg und Dinkelsbühl. Zudem muss die RFK die Tradition des Festes und seine Bedeutung für die Stadt belegen.

Gemeinsame Sache mit Biberach und Dinkelsbühl

Gemeinsam mit zwei ähnlichen Heimatfesten, dem Biberacher Schützenfest und der Dinkelsbühler Kinderzeche, wollte sich die RFK bereits im vergangenen Jahr für die bundesweite Kulturgut-Liste bewerben. Der gemeinsame Versuch scheiterte, da Biberach nach einigem Hin und Her seine Teilnahme ablehnte. Daraufhin bewarb sich Dinkelsbühl mit dem historischen Festspiel der Kinderzeche, das am dortigen Heimatfest aufgeführt wird, alleine und schaffte die Aufnahme.

Finanziell bringt die Aufnahme in die Kulturgut-Liste der Rutenfestkommission nichts. Aber sie sichert die Weiterführung traditioneller Veranstaltungen im Verlauf des Fests. RFK-Chef Graf liegt diese Sicherung am Herzen, denn er verweist auf andere Kommunen, zum Beispiel Neu-Ulm. Dort hatte die Stadt das Kinderfest aus Spargründen einfach abgeschafft. Mit Unesco-Siegel wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen.

Ihr Kommentar zum Thema
Kommentare (14)
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@13
Ihre sachlichen Ausführungen eröffnen natürlich eine andere Perspektive. Ich muss einräumen, dass ich über zu wenig Information über Herr W. und dessen Aktivitäten verfügt habe.

Nach Ihrer Information bin ich schon auch der Meinung, dass "auf einen groben Klotz ein grober Keil gehört." Also nichts für ungut. mehr

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@11
Ihre Worte sollte sich in erster Linie Herr Weinert zu Herzen nehmen. Erst gestern hat er wieder einen Leserbrief verfasst, in dem er eine "gutachterliche Untersuchung" anderer Leute fordert. Und so, wie er permanent die städtischen Vertreter tituliert, ist der Vorwurf des Mobbings/Bashings zu 100% von ihm selbst erfüllt. Vielmehr sollte sich Herr Weinert einmal einer gutachterlichen Untersuchung stellen.
(http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Gemeinderat-stellt-Weichen-fuer-die-Zukunft-_arid,10757034_toid,535.html#null)

Herr Weinert stichelt und stänkert nur herum, ohne dabei auch mal konkret zu werden. Nur maulen bringt auch keine Veränderung. Ich sehe Herrn Weinert in keinem Gremium der Stadt - warum wohl. Geht man aber auf seine Argumente und Vorwürfe ein, dann kommt nichts mehr von ihm. Er nimmt für sich das Stilmittel der Satire in Anspruch, kann aber selbst nichts einstecken, wenn man auch darauf zurückgreift und mimt dann auch noch die beleidigte Mimose. Gleiches Recht für alle - wer austeilt, muss auch einstecken können.
Wenn Herr Weinert aber mit seiner Schreiberei seine Psyche beruhigen kann, dann will ich großzügig sein.
R. H. mehr

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Was nicht alles zum Weltkulturerbe werden will. Zum Schluss ist die ganze Welt Weltkulturerbe und, so wie der Mensch mit der Erde umgeht, wird sie trotzdem vor die Hunde gehen.

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@10
"Sofern die Leserbriefbeiträge konstruktiv sind..."

Ohne dass ich jetzt alles gut finden würde, was Herr W. schreibt, ist Ihr Kommentar weit von "konstruktiv" entfernt.
Es mutet eher wie Bashing mit Übergang zu Mobbing an, was Sie da aneinander reihen, und das "riecht" förmlich nach persönlicher Animosität.

Einfach lesen und ignorieren geht wohl nicht.

mehr

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@9
Sofern die Leserbriefbeiträge konstruktiv sind, stimme ich gerne zu, dass eine Kommentarecke eine gute Einrichtung ist. Nur verfehlt Herr Weinert wie so oft das Ziel. Und anstatt sich hier der weitern Diskussion mit Argumenten zu stellen, schweigt er sich lieber aus, verfasst aber zum nächsten Thema, in seiner unnachahmlichen Weise, an anderer Stelle den nächsten polemischen Stuß. Womit die Manie einmal mehr belegt werden würde. Er macht überall ein Fass auf, ist aber nicht bereit seine Grütze zu hinterfragen, wenn man ihn konkret anspricht. Heiße Luft und nix dahinter. Herr Weinert feiert sich am liebsten eh selbst, wie man auf seiner Facebook-Seite sehen kann.
Als Studienobjekt für eine Doktorarbeit würde Herr Weinert jedenfalls bestens geeignet sein.
R. H. mehr

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Ganz ehrlich , ich konnte mich fast einen halben Tag lang über den ersten Satz in Kommentar 3 .....pathologisch erscheinende Leserbriefschreiberei ....amüsieren , besser gesagt schlapplachen .Vielleicht kann da irgendwer irgendwann mal eine Doktorarbeit zum Thema : Pathologische und manische Leserbriefschreibsucht und Ihre Hintergründe verfassen .
Ich finde , die Kommentarecke lebt von Leserbriefen . mehr

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@7
Bei Herrn Weinert scheint zu gelten - viel hilft viel. Auch wenn er bezüglich des damaligen Rutenfestabzeichens seine Grütze immer und immer wieder penetrant, stupide wiederholt, wird der Inhalt nicht besser. Selbst dann nicht, wenn er wie nun geschehen, es als Satire abtun möchte. Sich falschverstandene Menschen flüchten sich zum Schluss allzu oft in den Schutzmantel der Satire, um etwas Gesicht wahren zu können. Angebrachter wäre doch viel mehr, mal sachlich auf den Einwand mit dem "Frohen Auftakt" einzugehen. Darf der Marienplatz nun nicht mehr dafür genutzt werden, weil er früher A. Hitler Platz hieß? Nach Weinerts Argumentation darf man doch nichts öffentlich nutzen, was mal von braunem Gesockse benutzt wurde.
Herr Weinert, Sie haben längst jedes Maß verloren. Die Flut an Leserbriefen zu allen möglichen Themen ist nur noch als peinlich zu bewerten. Nix gegen engagierte Bürger. Aber Ihre Grütze, mit teilweise pseudointellektuellem Gesülze, ist nicht mehr zu ertragen. Weniger ist mehr.
R. H. mehr

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Geehrte @ 5 und @ 6: Manchmal muss der Absender überzeichnen (ob in Wort oder Bild, siehe Karrikatur und Satire), um die Unantastbaren und von der Vorsehung Berufenen eventuell doch noch erreichen zu können. Es sind die eingefleischten Ravensburger, die in ihrer ganz eigenen Welt leben bis hin zur Vermessenheit, ausgerechnet ihr Heimatfest müsse geschützt werden. Warum denn? Weil es vielleicht abgeschafft werden könnte? Wer will denn das Rutenfest wirklich abschaffen? Niemand!! auch ein neuer OB nicht. Bis zu dieser Onlinekommunikation war auch nie die Rede davon? Wenn nun die RFK ihr und unser (!) Fest dennoch unter ewigen Schutz stellen will, was man/frau böswillig auch als Paranoia bezeichnen könnte, dann darf sie sich nicht wundern, wenn der gesunde Menschenverstand mit Satire dagegenhält. Ihr Subtext verrät, dass Sie Ihre "Weinert-Brille" immer noch tragen und sie, wenn Sie sie schon tragen, auch seit Monaten auch nicht gereinigt haben. Sie können Satire nicht von Manie und Grütze unterscheiden. Das ist absolut grausam und schlimm. Der Ernst der Sache ist der: Das Rutenfest bedarf einer gründlichen Reform, damit es sich nicht eines Tages selbst abschafft. - SW mehr

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@5 und ergänzend zu 3:
Ich denke, dass Herr Weinert in seiner eigenen Welt lebt. Nur unklar, ob man ihn bedauern soll?
Für mich gesprochen muss ich aber nüchtern feststellen, dass bei Herrn Weiner der Konjunktiv hinsichtlich "pathologisch erscheinende..." und "lassen schon fast auf eine ... Manie schliessen", hinfällig ist. Für mich ist es manisch und pathologisch. Die Grütze kann man nicht mehr enst nehmen.
R. H. mehr

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Herr Weinert, jetzt mal allen Ernstes, lassen Sie sich helfen.
Ihre letzten Texte lassen schon fast, auf eine Art Manie schliessen.

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