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Riedlingen (Donau)
Lokales

Riedlinger Gesundheitstage: Bilanz durchweg positiv

Trotz des Wetters: die Organisatoren sind zufrieden mit der Resonanz – Wiederholung ist vorgesehen

Auch die Ausstellung im Rathaus lockte Interessierte an.
Auch die Ausstellung im Rathaus lockte Interessierte an.
Jungwirth

Riedlingen sz Drei Tage lang stand Riedlingen ganz im Zeichen der Gesundheit. Von Donnerstagabend bis Samstag konnten Interessierte Fachvorträge hören, sich in der Ausstellung im Rathaus umsehen oder einen Blick in Praxen und Unternehmen werfen. Auch wenn das nasskalte Wetter vor allem den geplanten Aktionen im Freien schadete, die Organisatoren zogen dennoch eine positive Bilanz der Tage. „Aus unserer Sicht durchweg positiv“, so das Resümee von Reiner Henn.

„Es war ein hoher Arbeitsaufwand, aber trotz allem: Es hat Spaß gemacht, weil es angenommen worden ist.“ Christine Barth aus dem Rathaus, bei der viele Fäden für die Gesundheitstage zusammenliefen, zieht auch für sich persönlich ein positives Fazit der Riedlinger Gesundheitstage. Das Rathaus war an diesen drei Tagen das Zentrum. Hier fanden vornehmlich im großen Sitzungssaal die Vorträge statt, hier haben sich 20 Verbände, Firmen und Dienstleister im Gesundheitssektor präsentiert. Und diese zentrale Anlaufstelle hat sich aus ihrer Sicht bewährt: „Dies ist bei den Leuten gut angekommen“, sagt sie.

Und es hatte noch einen anderen Effekt: Weil ein Vortrag nach dem anderen im Sitzungssaal terminiert wurde, konnten Interessierte einfach sitzen bleiben. Und so mancher hat noch einen zweiten oder dritten Vortrag gehört, obwohl das eigentlich nicht geplant war. Im Durchschnitt hatten die Referenten 35 Zuhörer vor sich sitzen. Damit sind die Organisatoren sehr zufrieden, „wir sind positiv überrascht“, so Barth. Auch Reiner Henn betont: „Alle Angebote insbesondere die Vorträge wurden sehr gut angenommen.“ Auch die Ausstellung war zumindest am Samstag bis 15 Uhr gut besucht. „Man merkt, dass die Menschen immer mehr daran interessiert sind, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen“, so der Apotheker.

Etwas dem nasskalten Wetter sind die Aktionen am Samstag auf dem Marktplatz zum Opfer gefallen. Feuerwehr und DRK haben Präsentationen vorbereitet und trotz des Wetters auch durchgezogen. Auch die Resonanz auf die Foodtrucks litt unter den kühlen Temperaturen. Dennoch sorgte der Gesundheitstag am Samstag für mehr Leben in der Innenstadt, wie auch der RGW-Vorsitzende Frank Oster bestätigt: „Der Samstagvormittag war einiges belebter als sonst. Es waren sichtlich mehr Menschen in der Stadt, was sehr erfreulich ist. Vielleicht schaffen wir es, den Handel bei den Gesundheitstagen mehr mit einzubeziehen“, so sein Fazit. Die lange Einkaufsnacht am Freitag war hingegen „eher lau“: „Wir müssen in einer Nachbesprechung überlegen, ob ein Einkaufsabend näher an Weihnachten mehr Sinn macht“, so Oster.

Die Gesundheitstage sollen auf alle Fälle eine Fortsetzung finden, so die Organisatoren, zu denen noch Ludwig Geißinger vom Konrad-Manopp-Stift, Margit Singer von der Donau-Apotheke und Citymanagerin Silvia Pöhlsen gehörte. Voraussichtlich im Zwei-Jahres-Rhythmus, so die bisherige Absprache. Und es wird auch wegen des Wetters über eine Verlegung ins Frühjahr nachgedacht. Als mögliche Themen stehen Kinder und Sport im Raum.

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