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Lokales

Regierungspräsidium befürwortet Kalksteinabbau

Für die Forstverwaltung Prinz zu Fürstenberg ist jetzt der Weg für das Genehmigungsverfahren frei

Thiergarten sz Das Regierungspräsidium Tübingen hat den vorzeitigen Abbau von hochreinen Weißkalken an der Nordseite des Mittelbergs im Beuroner Ortsteil Thiergarten zugelassen. Die Behörde gab dies bei einer Informationsveranstaltung am Mittwochnachmittag im Tobelhaus in Hausen im Tal bekannt. Mehr als 100 Interessierte kamen, viele fanden keinen Platz mehr und mussten stehen. Steinbruchgegner hatten Transparente dabei, sie trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Kein Kalkabbau im Natura-2000-Gebiet Oberes Donautal“.

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Kommentare (6)
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Wenn schon Ehe für (und mit) alle (n), warum dann nicht auch Kalkabbau in einem Naturpark? Die ganze Welt scheint dem Wahnsinn anheim gefallen zu sein.

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Zu 4.) Wohl aus dem Grunde, weil das Fürstenhaus dringend Geld braucht?

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Die Bedeutung der hochreinen Weißkalke für die Industrie ist unumstritten. Rohstoffe müssen dort abgebaut werden, wo sie vorhanden sind. Hochreinen Weißkalk gibt es auch zwischen Storzingen und Stetten akM! Doch über einen Abbau im dortigen Gebiet wird derzeit nicht gesprochen. Es wäre eine gut ausgebaute Straße vorhanden und die Verladung auf dem Bahnhof in Storzingen könnte problemlos erfolgen. Warum wird das genannte Vorkommen nicht als Alternative in Betracht gezogen? mehr

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Zu 2:) Ganz richtig, es wird solange gedreht, bis es passt. Warum sollte es hier im eher Kleinen anders sein als im Großen? Einzig bemerkenswert ist, dass man eine "Informationsveranstaltung" durchführte und die ganze Sache nicht einfach heimlich, still und leise, quasi als "alternativlos" durchgewunken wurde. Es bleibt für die Betroffenen sehr zu wünschen, dass die Medien hier ein bischen genauer hinschauen und nicht locker lassen. mehr

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Der einzige Strohhalm, an dem man sich noch halten kann, scheint die Verträglichkeitsprüfung bezüglich dem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Oberes Donautal zu sein. Doch auch diese kann man, wenn man sie lange genug dreht und wendet, zugunsten des Kalkabbaus interpretieren. Die Menschen in Thiergarten sind weniger wichtig als ein gewinnbringender Steinbruch. Bislang kannte man diese Haltung eher aus China. mehr

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Die Entscheidung des RP Tübingen ist für mich nicht nachvollziehbar. Im Zielabweichungsverfahren wird also der Umstand genehmigt, weite Teile des Naturparks negativ zu beeinflussen. Negativ allein schon wegen der erheblichen Emissionen des geplanten Abbaus. Das Geplapper einer Prüfung der Bahnverladung - ja wie kommt das Zeug denn zur Bahn? Dann der absolute Verdummungsversuch mit dem Förderband auf Stelzen um die Tiere zu "schonen". Also für mich ist das das blödeste Argument überhaupt. Das hehre Ziel einer Förderung des Tourismus? Ebenso Fehlanzeige. Dass sich so "gescheite" Mitarbeiter des ehem. Faulturms zu Tübingen hier so ganz offensichtlich für rein private Zwecke eines wohl ansonsten von der Verarmung bedrohten Fürstenhauses einspannen lassen, ist schon sehr bemerkenswert. Bleibt zu hoffen, dass im LRA Sigmaringen mehr Sensibilität bei der anstehenden Umweltverträglichkeitsprüfung eingebracht wird. Allein mir fehlt der Glaube. mehr

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