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Lokales

Parkgebühren: Studenten sind stinksauer

Parkgebühren im Fallenbrunnen: Studenten sehen Busse nicht als Lösung, weil die abends nicht mehr fahren würden

Nicht gerade geordnet: Die Stadt will die Parksituation im Fallenbrunnen bewirtschaften und in den Griff bekommen.
Nicht gerade geordnet: Die Stadt will die Parksituation im Fallenbrunnen bewirtschaften und in den Griff bekommen.
Ralf Schäfer

Friedrichshafen sz Der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen hat in seiner Sitzung am Montag einstimmig beschlossen, das Gebiet Fallenbrunnen zur Campus-Parkzone zu machen. Die Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und der Zeppelin-Universität, die damit zur Kasse gebeten werden, sind sauer, dass sie bei den Beratungen nicht beteiligt wurden.

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Kommentare (8)
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Mein Mitleid hält sich in Grenzen ...Nachts in Wirtschaften feten bis der Laden zu macht etc ..hab dies schon öfters beobachtet ...und dann kommen sie auch Heim ...wie auch immer ...dafür scheint das Geld ja da zu sein ...( gilt natürlich nicht für alle ) mehr

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Das ist mal wieder typisch Friedrichshafen. Eine auf so gut gebetteten Finanzen wie FN vorzuweisen hat, kennt keine Skrupel den Studenten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Hat von den Stadträten keiner studiert? Sonst wüssten Sie wie es um die Finanzen eines Studenten bestellt ist. Eine Uni in Markdorf wäre von Vorteil, denn Parkgebühren sind dort kein Thema. mehr

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Meiner Meinung nach ist diese Reaktion der Stadt deutlich übertrieben. Möglicherweise stimmt die Aussage, im Fallenbrunnen werde chaotisch geparkt aus Sicht der Stadt. Aber eine solche Tatsache mit 240€ im Jahr zu bestrafen, ist einfach nur unverhältnismäßig. Wer den Fallenbrunnen kennt, weiß auch, dass teilweise keine andere Möglichkeit bleibt, als das Auto am Straßenrand abzustellen. Der besagte Parkplatz, der nach Aussagen der Stadt jetzt als Dauerparkplatz ausgelegt werden soll, reicht schon momentan nicht für alle Autos aus. Dabei ist es aber für viele der Studenten schlicht nicht möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ohne Auto jeden Tag zur Hochschule zu kommen. Wer das nähere beziehungsweise oft auch fernere "Hinterland" von Friedrichshafen kennt, kennt auch die Bus- und Bahnverbindungen dort. Des Weiteren war bereits länger schon bekannt, dass der Fallenbrunnen möglicherweise kostenpflichtig wird. Deshalb wurden an den Hochschulen bereits Umfragen durchgeführt, um herauszufinden, ob ein geringerer Preis annehmbar wäre. Für die meisten der Studenten wäre das auch kein Problem gewesen. 240€ dagegen sind, vor allem vor dem Hintergrund, dass bisher umsonst geparkt werden durfte, einfach nur überzogen. mehr

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Kommentar 3 sehe ich genau so. Die bereits verarmte Studenten sollten der Umwelt zu liebe Fahrgemeinschaften bilden. Zudem trägt auch jeder PKW, in der Stadt Friedrichshafen zur Feinstaub-Belastung bei.

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Öffentlicher Nahverkehr... Ich nehme grundsätzlich ein Bus früher 30 mins, um nicht zu spät zu kommen. Ich dürfte dann normalerweise 40 Mins warten und Kaffe trinken, mich vorbereiten o.ä. an der Uni... Und trotzdem schaffe ich es wegen dem Bus zu spät zu kommen! Vor allem bei Prüfungen ein Stress, den man nicht haben will. Außerdem fährt der Bus weiter, wenn er voll ist und lässt. Es passiert öfter, dass man dann auf den nächsten warten muss! Auch mal passiert (und zwar nicht nur mir!!): Studi-Bodo-ticket gezeigt, ein verzogenes Gesicht vom Busfahrer als Reaktion bekommen und dann als ich gedrückt habe für die Haltestelle +++NICHT ANGEHALTEN!!+++ Erst 3 Haltestellen weiter durfte ich aussteigen! Ich nutze die Bibliothek Abends bis in die Nacht, weil ich mich dann am besten konzentrieren kann und weil sie tagsüber sehr voll ist... Fahrrad fahren tu ich gerne, nicht aber im Winter, bei nassem Nebel oder wenn es regnet! Wir sind hier im Herbst, im Winter und im Frühjahr... Die Mietkosten decken vieel von dem was ich monatlich zu Verfügung habe. Ich weiß nicht, was ich sagen soll! Ich bin enttäuscht von der Gehässigkeit die entgegen gebracht wird. mehr

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Jeder Arbeitslose, jeder Sozialhilfeempfänger muss überall seine Parkgebühr bezahlen. Deshalb ist es auch zumutbar, dass jeder Student mit Auto seine Parkgebühr bezahlt. Letzten Monat hatten ein Teil der Studenten noch für die Gleichbehandlung der Flüchtlinge demonstriert. Deshalb muss auch jeder Student, wie auch jeder andere Mensch gleich behandelt werden ! Die Studenten sollten sich einmal das GG durchlesen. mehr

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Man sollte den Fahrplan neu konfigurieren-

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Mal zu den üblichen Vorurteilen, die den Studenten jetzt wieder entgegenschlagen werden: Ein großer Teil der Studenten (sowohl bei DHBW, als auch ZU) sind Vollstipendiaten und es gibt viele, die BaföG-Höchstsatz beziehen. Für sie sind die geplanten Parkgebühren teilweise einfach nicht bezahlbar. Bereits jetzt arbeiten viele Studenten nebenbei, um sich das Studium leisten zu können - nun ist es nochmal um 240€ im Jahr teurer geworden (das sind übrigens die höchsten Uni-Parkgebühren Deutschlands. Zum Vergleich nebenbei: Ein Jahres-Parkticket für Anwohner in der Stadt kostet nur 30€..). Ob das sozial sein soll, bezweifle ich... Und wer jetzt meint, man könne ja "auch einfach auf ÖPNV oder Fahrrad umsteigen": Gerade, weil die Mietpreise in FN so horrent sind, wohnen viele Studenten außerhalb der Stadt und sind dementsprechend auf ein Auto angewiesen. Sie werden künftig wohl nicht mehr zur Uni kommen können. Zudem ist der ÖPNV in FN so schlecht, dass viele Bus-Fahrer durch die schlechten Taktungen der Verbindungen, sowie die häufigen Verspätungen oftmals nicht rechtzeitig zum Kurs kommen können - oder durch schlichtweg fehlende ÖPNV-Anbindungen auch überhaupt nicht ohne Auto zur Uni kommen. Hinzu kommt, dass die beiden Uni-Standorte (SMH und FAB) derzeit nicht einmal per ÖPNV verbunden sind und man daher zum Standortwechsel schlichtweg auf das Auto angewiesen ist! (Diesbezüglich sieht die Stadt übrigens auch "keinen Handlungsbedarf"...) Ich verstehe einfach nicht, woher diese tiefe Abneigung gegenüber den Studenten bei den Häflern kommt. Mit so vielen Initiativen, Projekten und Aktionen versuchen sie unentwegt, dieser Stadt etwas zurückzugeben - und trotzdem drückt man den finanziell eh schon unter Druck stehenden Studenten noch eine belastende Maßnahme nach der anderen rein. Da braucht man sich nicht wundern, wenn Friedrichshafen wohl auch auf Dauer keine jungen Leute mehr anziehen wird... mehr

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