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Neun mögliche Windkraft-Standorte bleiben übrig

Kreis hoc Tuttlingen (hoc) - 40 Flächen hatte das Planungsbüro Hage+Hoppenstedt Partner in den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Tuttlingen untersucht – basierend auf Aussagen zur Windhöffigkeit im Windatlas Baden-Württemberg. 31 werden in dem Gutachten aussortiert – etwa „wegen zu geringer Abstände zu Wohngebieten oder zum Flugplatz Neuhausen und auch, um eine zu starke Häufung an einzelnen Standorten zu vermeiden“, erläutert Arno Specht, Pressesprecher der Stadt Tuttlingen.

„Vertieft untersucht“ werden nun der Weilheimer und Wurmlinger Berg, der Konzenberg südlich von Wurmlingen, der Winterberg bei Eßlingen, der Hattinger Berg bei Möhringen, der Ehrenberg oberhalb von Aesculap, die Buchhalde zwischen Emmingen und Liptingen, sowie Brennten und Hebsack-Wirtenbühl zwischen Nendingen und dem Flugplatz Neuhausen.

„Jeder mögliche Standort erhält einen Steckbrief“, sagt Michael Herre, Fachbereichsleiter Planung und Bauservice im Tuttlinger Rathaus. Untersucht werden Umweltauswirkungen mit Fragestellungen wie, ob Kulturgüter in Blickachsen liegen oder ob es sich um Böden mit hoher Bedeutung für die Vegetation handelt. „Ziel ist ein Standort in jeder der sechs Gemeinden Tuttlingen, Emmingen-Liptingen, Neuhausen ob Eck, Wurmlingen, Rietheim-Weilheim und Seitingen-Oberflacht“, so Herre. Und pro Standort „drei bis fünf Windräder“, damit er rentabel sei.

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