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Neuer Sprinter für Laichinger Tafelladen

Spenden machen es möglich – 5700 Tafelladen-Kunden in Laichingen in 2016

Bei der Übergabe, von links: Patrick Körmendy (Mercedes-Benz Neu-Ulm/Schwäbisch Gmünd, Gebietsverkäufer Transporter), Karin Berweck (Leiterin DRK-Tafelladen in Laichingen), Claudia Steinhauer (Leiterin Abteilung Soziale Dienste beim DRK-Kreisverband Ulm), Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann, Ronja Kemmer (CDU-Bundestagsabgeordnete und Präsidentin des DRK-Kreisverbands Ulm), Wolfgang Schneider (Mercedes-Benz Neu-Ulm/Schwäbisch Gmünd, Verkaufsleiter Transporter), Thomas Witzel (Vertriebsdirektor Nutzfah
Bei der Übergabe, von links: Patrick Körmendy (Mercedes-Benz Neu-Ulm/Schwäbisch Gmünd, Gebietsverkäufer Transporter), Karin Berweck (Leiterin DRK-Tafelladen in Laichingen), Claudia Steinhauer (Leiterin Abteilung Soziale Dienste beim DRK-Kreisverban
DRK-Kreisverband Ulm

Ulm/Laichingen sz Die ganze Woche über sind täglich vier Kühltransporter im Einsatz, die gespendete Waren einsammeln und bei den sechs DRK-Tafelläden in Ulm und im Alb-Donau-Kreis abliefern. Jetzt wurde ein nagelneuer Mercedes-Sprinter mit entsprechendem Aufbau an den Laichinger Tafelladen übergeben.

„Ohne Spenden wäre der für uns unbezahlbar“, sagte Claudia Steinhauer, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste beim DRK-Kreisverband Ulm. Zur Finanzierung des Fahrzeugs trugen Spenden der neuapostolischen Kirche (5000 Euro) und der Firma Noerpel Logistik (6000 Euro) bei. Die Lidl-Pfandstiftung unterstützte die Anschaffung mit 10 000 Euro und Mercedes-Benz mit rund 15 000 Euro. „Die Tafeln sind eines der größten sozialen Projekte Deutschlands“, sagte Thomas Witzel, Mercedes-Benz-Vertriebsdirektor für Nutzfahrzeuge in Württemberg, bei der Übergabe. Er halte es für wichtig, dass ein sehr erfolgreicher Großkonzern der Gesellschaft etwas zurückgebe. Dabei lege seine Firma Wert auf langfristige Partnerschaften und arbeite schon seit 20 Jahren mit den Tafeln zusammen.

Immer mehr ältere Frauen

Wie Witzel hob auch Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann das Engagement der Ehrenamtlichen für die Tafelläden hervor. Das sei unverzichtbar, zumal immer mehr Menschen auf die Einrichtung angewiesen seien, darunter zunehmend ältere Frauen. Claudia Steinhauer und Ronja Kemmer, Präsidentin des DRK-Kreisverbands, bestätigten die große Nachfrage. In den sechs DRK-Tafelläden seien im vergangenen Jahr mehr als 80 000 Kunden gezählt worden, in Laichingen waren es an 101 Öffnungstagen etwa 5700, wie Tafelladen-Leiterin Karin Berweck berichtete.

Einkaufen könnten nur Kunden, die eine von der jeweiligen Stadt ausgestellte Berechtigungskarte besitzen, betonte Claudia Steinhauer.

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