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Neuer Narrenbote erschienen

Der Narrenbote der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzunft
privat

sz „Middla em Johr, zur o’gwohnta Zeit“ erscheint mit dem Narrenboten der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzunft ein Heft, das die Tradition der Fasnet widerspiegelt. In der 36. Ausgabe wird nun die Ehinger Narrenzunft Spritzenmuck nicht nur auf dem Titel mit einem Foto des Krettenweibs Wolfgang Hänle gewürdigt, sondern auch im Innenteil des Journals findet die Ehinger Zunft auf gleich vier Seiten ihren Niederschlag. Beschrieben wird dort der Tag eines Narrs am Glombigen Doschdig, der traditionell mit dem Schulaustreiben beginnt und mit dem Hexensprung und der Schlüsselübergabe vor dem Rathaus endet. „Es ist schon etwas Besonderes, dass wir so viel Platz bekommen haben“, erklärt Ehingens Narrenvadder Günter Reisch . Mit ein Grund dafür ist natürlich auch die Tatsache, dass am Wochenende des 2. und 3. Februars das große Landschaftstreffen Donau in Ehingen stattfinden wird (die SZ berichtete mehrfach). Dabei werden bis zu 6000 Hästräger erwartet, das Fernsehen wird den Umzug am Sonntag zudem live übertragen. Für Narrenvadder Günter Reisch ist es eine besondere Freude, weil Ehingen als Zunft bisher erst drei Mal im Narrenboten größer vorgekommen ist. In der vierten Ausgabe (1980) hat Reisch einen Abriss über die Historie geschrieben, in der sechsten Ausgabe (1982) schrieb Reisch über die Fasnacht im österreichischen Telfs. Ein paar Ausgaben später (1984) wurde nochmals auf die Ehinger Narrenhistorie eingegangen. Und auch Munderkingen wird in der aktuellen Ausgabe gewürdigt. Beim Rückblick auf das Große Narrentreffen in Konstanz ist ein schönes Foto der Belagerer im Narrenboten. (tg)

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