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Neue Farbe für die evangelische Kirchengemeinde

Renovierung wegen Brandschutz-Auflagen – Haus soll bis zum Reformationstag fertig sein
Bau- und Renovierungsarbeiten: Das evangelische Stephanus-Gemeindehaus wird unter anderem in Sachen Brandschutz nachgerüstet.
Bau- und Renovierungsarbeiten: Das evangelische Stephanus-Gemeindehaus wird unter anderem in Sachen Brandschutz nachgerüstet.
sar

Meckenbeuren sz Das evangelische Stephanus-Gemeindehaus ist im Moment eine große Baustelle. Der Grund: Es müssen einige Bau- und Renovierungsarbeiten gemacht werden müssen. Gemeindepfarrer Peter Steinle und der zuständiger Architekt Peter Holzer berichten über Ursprung, Fortschritt und Ziel des Projektes. Der Pfarrer hofft, dass die Arbeiten bis bis zum Reformationsjubiläum im Oktober beendet sind.

„Der Impuls zur Renovierung kam längst vor meiner Dienstzeit“, erzählt Peter Steinle. Aus dem Landratsamt Bodenseekreis kam 2013 die Nachricht, dass das Stephanusgemeindehaus die aktuellen Brandschutzvorschriften nicht erfülle. „Das war für die Gemeinde der Anlass, das Gemeindehauses zu renovieren “, berichtet der Pfarrer. Er erklärt, dass, durch das Aufgeben von Kirche und Gemeindehaus in Gerbertshaus, das Zentrum der evangelische Kirchengemeinde nun in Meckenbeuren liege. „Und auf dieses Zentrum wollen wir uns jetzt konzentrieren und unsere Gemeindegebäude fit für die Zukunft machen“, so Pfarrer Steinle.

30 000 Euro fehlen noch

Architekt Holzer berichtet über die geplanten Erneuerungen und Erweiterungen im Gebäude: „Neben der geforderten Fluchttreppe an der Gaupe wird an der Schmalseite des Gemeindehauses ein Stuhllager in Verlängerung zum großen Saal angebaut werden. Außerdem soll eine Neugruppierung der sanitären Anlagen erfolgen sowie eine Akustikdecke im Gemeindesaal installiert werden um den starken Hall dort zu unterbinden.“ Zusätzlich fallen dem Planer zufolge Arbeiten, wie die Erweiterung der Parkplätze sowie die Erneuerung von Fußböden und Wandanstrichen an.

„Die Kosten des Umbaus werden zum Großteil durch den Erlös aus dem Verkauf der Kirche in Gerbertshaus gestemmt“, berichtet Steinle. Laut aktuellem Finanzierungsplan müssen unter Einberechnung von Rücklagen und erhofften Zuschüssen von Landeskirche und Kirchenbezirk immer noch etwa 30 000 Euro durch Spendengelder finanziert werden.

Steinles Hoffnung: Fertigstellung des Gemeindehauses bis zum Reformationstag am 31. Oktober. „Aber wir zittern jede Woche, ob das auch tatsächlich klappen wird.“ Man könne daher nichts versprechen, es stehe aber fest , dass das Gemeindehaus noch in diesem Jahr Jahres wieder eröffnet werden soll.

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