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Neu-Ulm bleibt vor größeren Hochwasserschäden bewahrt

Neu-Ulm/Ulm oma Die für den Freitag angekündigte Hochwasserwelle von Donau und Iller ist wesentlich niedriger eingetroffen als als in den Prognosen befürchtet. Statt einem prognostizierten Pegelstand von rund sieben Metern an der Iller bei Ulm-Wiblingen schwoll der Fluss nur auf rund sechs Meter an. Um diese Jahreszeit sind Wasserstände zwischen drei und vier Metern normal.

In Ulm und Neu-Ulm wurden einige Fußwege entlang von Donau und Iller überflutet, die städtischen Betriebshöfe hatten diese Wege aber rechtzeitig gesperrt. Das Donaubad und die danebenliegende Eislaufanlage wurden vorsorglich geschlossen.

Nach den Hochwassererfahrungen der vergangenen Jahre war eine Schutzwand entwickelt worden, die aus fest betonierten Wänden besteht und Durchlässen, die mit Aluminium-Profilen verschlossen werden können. Am gestrigen Abend wurden zahlreiche dieser Durchlässe verschlossen.

Polizisten überwachten den Zugang zum geschlossenen Donaubad, nur Gartenanlieger wurden durchgelassen, die ihre Habseligkeiten vor dem Wasser in Sicherheit bringen wollten.

Bereits um die Mittagszeit wurden wieder fallende Pegel an Donau und Iller im Stadtgebiet Ulm und Neu-Ulm gemeldet, daher kam es zu keinen nennenswerten Schäden.

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