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Nagetier verursacht Polizeieinsatz


Ein Nagetier hat am Donnerstag für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz im Alb-Donau-Kreis gesorgt.
Ein Nagetier hat am Donnerstag für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz im Alb-Donau-Kreis gesorgt.
dpa

Ulm/Region krom Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Polizei am Donnerstag gerufen worden. Wie die Polizei am Freitag über das soziale Netzwerk Facebook mitteilte, hatte ein Mann aus dem Alb-Donau-Kreis fälschlicherweise die Hinterlassenschaften eines Nagetiers für Einschusslöcher in seiner Hausfassade gehalten.

Der Mann meldete sich am Donnerstagmittag bei der Polizei, sagte, er habe Einschusslöcher an seiner Hausfassade festgestellt. Die Beamten eilten sofort an den vermeintlichen Tatort. Wohin genau, wollte die Sprecherin des Polizeipräsidiums Ulm auf Nachfrage allerdings nicht preisgeben: „Es handelt sich um ein kleines Dorf. Ich möchte den Mann nicht bloßstellen.“

An dem Haus angekommen, stellten die Beamter tatsächlich drei kreisrunde Beschädigungen an der Fassade fest: zwei kleinere und eine etwas größere. Bei einer genaueren Überprüfung des größeren Lochs stellten sie aber fest, dass es vom Putz über das Armierungsgewebe sowie der Styropordämmung kreisrund bis auf das Gemäuer „herausgefressen“ war.

Offensichtlich hat ein Nagetier nach einem geeigneten Winterquartier gesucht und die Fassade des Hausbesitzers auf Schwachstellen untersucht. Weiter heißt: „Befragen oder gar festnehmen konnten ihn unsere Kollegen aber nicht“ – gemeint ist das Nagetier: „Der Verursacher hatte sich vor dem Eintreffen der Polizei schon aus dem Staub gemacht!“

Einschlussloch oder Winterquartier?

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