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Erbach (Donau)
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Marga Jülich eröffnet Ausstellung in Erbach

Einige Besucher bei Vernissage in der Sparkasse – Oliver Woog unterhält musikalisch
 Marga Jülich zeigt in Erbach drei Wochen lang ihre Arbeiten.
Marga Jülich zeigt in Erbach drei Wochen lang ihre Arbeiten.
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Erbach sz Künstlerin Marga Jülich hat am Montagabend ihre neue Ausstellung in der Erbacher Sparkasse eröffnet. Sie zeigt dort ihre sogenannten Paetchy-Bilder. Der Ulmer Künstler Peter Degendorfer führte in die Ausstellung ein. Musikalisch gestaltete Oliver Woog mit seiner Gitarre den Abend. Die Ausstellung wird in Erbach drei Wochen zu sehen sein.

Marga Jülich stammt aus einer kreativen Familie. Schon in jungen Jahren interessierte sie sich für die Arbeiten des väterlichen Steinmetzbetriebs. Als Architektin arbeitet sie in Ulm. Ihre Arbeiten die Paetchy-Bilder sind kleine Collagen aus Stoff in den Maßen 12x12 Zentimeter. Eine ganze Reihe dieser Stücke präsentiert sie nun in Erbach.

Helmut Kilb, Filialdirektor der Sparkasse in Erbach, freut sich sehr über die neue Ausstellung. Zur Vernissage am Montagabend begrüßte mehr als drei Dutzend Besucher aus der ganzen Region. „Wir geben Künstlern gerne die Chance, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zudem schmücken die Bilder natürlich die Geschäftsräume für Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen“, sagte Kilb, der abschließend erwähnte, dass die Kunstwerke natürlich auch erwerbbar seien.

Peter Degendorfer lobte Jülich für ihr schöpferisches Werk: „Die kleinen Arbeiten machen den Betrachter neugierig und wirken in ihrem Format und durch die harmonische Farbigkeit besonders reizvoll.“ Der Ausdruck „Paetchy“ entwickelte sich aus dem englischen Begriff Patchwork (Flickwerk, eine Form der Textiltechnik, bei der Reste verschiedener Materialien verwendet werden, um neue Textilien anzufertigen, Anm. d. Red.). Die Stoffstücke entfalten ihre neue Wirkung in ihrer Kombination. Jülich agiert bewusst mit Gegensätzen. Durch das handwerklich präzise Arbeiten ordnen sich die einzelnen Teile mit ihrer unterschiedlichen Struktur, Fabe, Form und Größe bewusst der Komposition der kleinen Quadratischen Bilder unter – und etwas Neues entsteht. „Solche Stücke können nur in heiteren kreativen Situation mit guter Laune entstehen und das geben sie auch wieder“, fasste Helmut Kilb seinen ersten Eindruck der Werke zusammen.

Oliver Woog kombinierte für den Abend geschickt moderne und klasische Stücke. Ein Prelude des brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos aus dem Jahr 1940 erklang ebenso klangvollendet wie der Charthit „Wake me up when September ends“ der amerikanischen Punkrocker von Greenday. Der Abend klang in entspannter Runde aus.

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