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Achstetten
Lokales

Manche Veranstaltung steht vorübergehend auf der Kippe

Fragerunde bei der Bürgerversammlung: Lärm und fehlender rückseitiger Bühnenzugang während der Bauzeit bereiten Kopfzerbrechen
Rund 70 Interessierte kamen zur Bürgerversammlung in Achstetten. Am zweiten Tisch von rechts Bürgermeister Kai Feneberg (vorne rechts), neben ihm Architekt Bernd Schirmer.
Rund 70 Interessierte kamen zur Bürgerversammlung in Achstetten. Am zweiten Tisch von rechts Bürgermeister Kai Feneberg (vorne rechts), neben ihm Architekt Bernd Schirmer.
Reiner Schick

Achstetten reis Aus dem Publikum gab es bei der Achstetter Bürgerversammlung nur wenige Fragen. Eine betraf die Lärmbelastung während der Bauarbeiten, schließlich werden die ersten und zweiten Klassen in dieser Zeit weiterhin in Achstetten unterrichtet. „Wir können die Arbeiten natürlich nicht auf die Ferien beschränken“, machte Architekt Bernd Schirmer klar. Während des Abbruchs des alten Pavillons, der „relativ schnell“ abgewickelt werde, halte sich der Lärm in Grenzen, weil das Gebäude zum großen Teil in Holzbauweise erstellt worden sei. Danach sei „sicherlich auch mit lärmintensiveren Phasen zu rechnen“, sagte Schirmer. „Wann welche Arbeiten gemacht werden, ist auch Abstimmungssache zwischen den Firmen und der Schule. Wir werden auf jeden Fall versuchen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.“ Bernd Schirmer empfahl aber, die direkt an den Erweiterungsbau angrenzenden Klassenzimmer nicht zu nutzen.

Thomas Freudenreich vom Achstetter Theaterschubba wollte wissen, ob während der Abbruch- und Bauarbeiten am Erweiterungsbau der rückwärtige Zugang zur Bühne der Mehrzweckhalle genutzt oder ein alternativer Hinter- oder Seiteneingang geschaffen werden könne. „Allenfalls temporär“ könne man in dieser Zeit die Bühne von hinten betreten, normalerweise sei es aber nicht möglich. Freudenreich machte darauf aufmerksam, dass dann nicht nur die Theateraufführungen, sondern auch andere kulturelle Veranstaltungen wie der Faschingsball der Vereine, der Schwäbische Abend des Theaterschubba, das Konzert des Musikvereins oder auch das Musical der Grundschule in dieser Zeit womöglich nicht stattfinden könnten. Letztlich blieb ihm nichts übrig, als die Botschaft von Bürgermeister Feneberg mitzunehmen: „Es wird schwierig.“

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