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Liederkranz-Ausflug führt nach Blaubeuren

Tettnanger Sänger schnuppern Klosterluft – 2018 wird 190-jähriges Vereinsbestehen gefeiert
Haben jede Menge Spaß beim Jahresausflug: Die Sänger des Tettnanger Liederkranzes besichtigen das Kloster in Blaubeuren und den Hohle Fels bei Schelklingen.
Haben jede Menge Spaß beim Jahresausflug: Die Sänger des Tettnanger Liederkranzes besichtigen das Kloster in Blaubeuren und den Hohle Fels bei Schelklingen.
Liederkranz Tettnang

Tettnang sz Beim gemischten Chor des Tettnanger Liederkranzes haben nach den Sommerferien die Proben für das Jubiläumskonzert 2018 begonnen. Dann wird das 190-jährige Vereinsbestehen begangen. Weil im Chor aber auch die Gemeinschaft und Geselligkeit nicht zu kurz kommt, unternahmen die Sänger jüngst ihren jährlichen Ausflug. In diesem Jahr ging’s zum Kloster in Blaubeuren.

Der Mönch Gregorius (alias Barbara Rüd aus Blaubeuren) hieß in zünftiger Mönchskluft und barfuß den Tettnanger Chor vor dem historischen Gemäuer der Klosteranlagen willkommen. Zurückversetzt in eine Zeitreise ins 15. Jahrhundert erfuhren die Chormitglieder so von der mühevollen Arbeit und den Tagesabläufen der Klosterbrüder dieser Zeit, in den Zellen und Fluren des Klosters mit Klausur und Kreuzgang sowie dem Klostergarten. Höhepunkt der Führung war, eigenen Angaben zufolge, ein Gang durch die Klosterkirche mit dem altehrwürdigen Gestühl und dem Hochaltar, die auch die Zeiten der Reformation überstanden. Mit einem Lied aus dem umfassenden Chorrepertoire konnte die tolle Akustik der Kirche erlebt werden.

Noch vor dem Mittagessen schlüpfte der Mönch Gregorius in die Figur der schönen Lau und überraschte die Chormitglieder am Blautopf mit Sagen und Mythen aus früheren Zeiten und löste auch das Rätsel um das berühmte „Klötzle Blei“.

Auch der Hohle Fels wird besucht

Die zweite Tageshälfte war vom Besuch des neuen Weltkulturerbes, dem Hohle Fels bei Schelklingen, geprägt. Auch hier führte Barbara Rüd die Gruppe über teilweise steile Pfade ins Innere der Höhle, in die rund 500 Quadratmeter große Haupthalle, und informierte über die Arbeit der Archäologen/Geologen und ihre vielfältigen Funde aus urgeschichtlicher Zeit. Die Sängerschar zollte abschließend der engagierten Führerin großen Beifall und Anerkennung.

Mit einem gemeinsamen Abendessen in der Schöre in Dietmannsweiler ging ein schöner Ausflugstag, der allen in Erinnerung bleiben wird, zu Ende.

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