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Lokales

Langsam sterben die Soldatenkameradschaften

Die Mitglieder haben ein hohes Alter, und der Nachwuchs fehlt – Eine lange Tradition geht zu Ende
Das Gräberfeld der im Ersten und Zweiten Weltkrieg Gefallenen in Mariatal bei Weißenau. Am Volkstrauertag (Sonntag, 17. November) erweisen die Soldatenkameradschaften in Deutschland an den Kriegerdenkmälern den Gefallenen die Ehre.
Philipp Richter

Ravensburg sz Sie pflegen die Kriegerdenkmäler, stehen am Volkstrauertag, wie am 17. November wieder, auf dem Friedhof und erweisen beim Tod eines Kameraden die letzte Ehre am Grab: die Soldatenkameradschaften (SK). Langsam sterben sie aus – ein Phänomen unserer Zeit. Erst am 19. Oktober stand in unserer Zeitung: „Aus für Baienfurter Soldatenkameradschaft“. Es ist nicht die erste Soldatenkameradschaft im Kreis Ravensburg, die aufgab. Unter anderem haben sich die Ortsvereine Berg, Oberzell und Bavendorf bereits aufgelöst – ebenso wie die Reservistenkameradschaft (RK) Schmalegg. Andere wie die SK Schmalegg werden früher oder später folgen, weil die Soldatenkameradschaften Nachwuchsprobleme haben.

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