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Laichinger Martinschule begrüßt ihre neue Rektorin

Marion Serwe wird offiziell als Rektorin in Laichingen willkommen geheißen

Lehrerkollege Martin Erstling, der durch das Programm führte, überreicht Marion Serwe (li.) ein Präsent des Kollegiums (im Hintergrund).
Lehrerkollege Martin Erstling, der durch das Programm führte, überreicht Marion Serwe (li.) ein Präsent des Kollegiums (im Hintergrund).
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Laichingen sz Die Schulgemeinschaft der Laichinger Förderschule – der Martinschule – hat am Donnerstagabend ihre neue Rektorin offiziell in ihrer Mitte begrüßt. Sehr herzlich fiel der Empfang der 40-Jährigen aus, die aus Weilheim/Teck nach Laichingen gewechselt ist. Landrat Heiner Scheffold zeigte sich zuversichtlich, dass die Schule mit Marion Serwe die anstehenden Herausforderungen meistern werde. Unter anderem die Inklusion.

Wohl an keiner Schule in Laichingen dürfte es so familiär zugehen, wie an der Martinschule. Dies war auch am Donnerstag zu spüren, bei der offiziellen Begrüßung der neuen Rektorin Marion Serwe. Ein Grund ist sicherlich die überschaubare Größe. 50 Schüler mit Behinderungen der Laichinger Alb sowie zehn Schüler, die eigentlich die Ehinger Schmiechtalschule besuchen (Kooperationsmodell), werden in Laichingen von gerade einmal einem Dutzend Lehrern unterrichtet. Doch was die Schulfamilie der Martinschule daraus macht, ist wirklich erstaunlich.

Nicht nur die Schüler legten sich am Donnerstag massiv ins Zeug, zeigten auf der Bühne mehrere kleine Spielszenen (am Ende einen interaktiven Rap), sondern auch das Lehrerkollegium ließ sich nicht lumpen: Mit der Gitarrenbegleitung durch Martin Erstling (bis dato federführend kommissarischer Schulleiter) sangen sie ihrer neuen „Chefin“ ein Willkommenslied: „Da ist die Schulleitung!“, zur Melodie von „Wo ist die Kokosnuss?“

Nicht nur Schülern, Eltern und Lehrern dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein, dass in Marion Serwe jetzt nach einer gewissen Vakanz ein neues „Familienoberhaupt“ gefunden worden ist (im Dienst in Laichingen ist sie allerdings schon seit August). Auch Landrat Heiner Scheffold, der für den Träger der Schule, den Landkreis, sprach, zeigte sich erleichtert bei der kleinen Feier. Denn die Herausforderungen der Förderschule, nicht nur der Laichinger, werden zukünftig nicht kleiner. Scheffold nannte hier unter anderem die Inklusion, die Schülern mit Behinderung die Integration in Regelschulen ermöglichen soll.

Diese Integration kann von Eltern verlangt werden. Sie klappe aber nur dann, sagte der SZ der ebenfalls anwesende Leiter der Ehinger Schmiechtalschule, Karl Wurst-Bühler, wenn die Eltern, der betreffende Schüler sowie die aufnehmende Schule hier kooperativ zusammenarbeiteten. Betreut werden Inklusions-Kinder auch an Regelschulen weiter von der betreffenden Förderschule.

Geboren im Saarland

Marion Serwe zeigte sich zuversichtlich, dass die „Hürden“ in Laichingen zu meistern sind , sie spürte gar schon einen kleinen „Hauch von Aufbruch“ an der Martinschule. Dass sie das Zeug hat, die Martinschule ebenso zu prägen wie die beiden Schulleiter vor ihr, davon zeigten sich alle Redner überzeugt. Zuletzt leitete die geborene Saarländerin schon als Rektorin eine Förderschule (Weilheim/Teck), auch eine Montessori-Weiterbildung hat sie absolviert. In Vertretung von Bürgermeister Klaus Kaufmann sprach Bernhard Schweizer Begrüßungsworte, unter anderem auch Corinna Ecke, die Vorsitzende des Elternbeirats, Norbert Nitsche vom Schulamt und Johannes Treß als geschäftsführender Leiter der Laichinger Schulen.

Alle Fotos von der Bestellung Marion Serwes zur neuen Schulleiterin auf schwaebische.de

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