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LKW-Kartell: Bis Mai entscheidet sich, ob die Stadt klagt

Stadt Tuttlingen schließt sich bei Vorgehen gegen Lkw-Kartell anderen Kommunen an

Die Stadt Tuttlingen geht davon aus, überteuerte Lastwagen für die Feuerwehr und den Bauhof eingekauft zu haben.
Die Stadt Tuttlingen geht davon aus, überteuerte Lastwagen für die Feuerwehr und den Bauhof eingekauft zu haben.
Alexander Kaya

Tuttlingen sz In ihrer Bemühung überhöhte Preise für Lastwagen vom Lkw-Kartell mit Daimler, Iveco, DAF und Volvo/Renault zurückzubekommen (wir berichteten), hat sich die Stadt Tuttlingen einem Pool anderer Kommunen angeschlossen, der eine Berliner Kanzlei mit dieser Sache betraut hat. Diese sichtet laut Arno Specht, Sprecher der Stadt Tuttlingen, derzeit die Beschaffungsverträge, um herauszufinden, wie viel Geld die Kommunen für die Lastwagen zu viel gezahlt haben. Ganz nach dem Motto: Was würde das Fahrzeug realistisch kosten? Was haben die Kommunen bezahlt?

„In einem ersten Schritt gibt es das Ziel, außergerichtliche Verhandlungen zu führen“, sagt Specht auf Nachfrage unserer Zeitung am Freitag. Sollte dieser nicht fruchtbar sein, wollen die Kommunen Klage einreichen. „Bis Mai soll klar sein, welchen Weg wir gehen“, betont Specht. Die Gespräche mit den Lkw-Bauern würden derzeit von der Berliner Kanzlei geführt werden.

Die Stadt Tuttlingen fordert eine Rückzahlung von insgesamt fast 100000 Euro von Daimler und Iveco.

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