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Waldburg (Württemberg)

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Lokales

Kommerz auf der Waldburg ein Dorn im Auge

Verein glaubt, dass das Wahrzeichen Oberschwabens künftig nicht mehr für jedermann zu jederzeit zugänglich sein wird

Die Waldburg, das Wahrzeichen Oberschwabens, ist schon seit diesem Frühjahr geschlossen und macht frühestens 2019 wieder auf.
Die Waldburg, das Wahrzeichen Oberschwabens, ist schon seit diesem Frühjahr geschlossen und macht frühestens 2019 wieder auf.
Archiv: Reinhard Wünsch

Waldburg ric/sz Die Freunde der Waldburg sind über den Ausstieg des Fürstlichen Hauses Waldburg-Wolfegg-Waldsee aus der Betreibergesellschaft bis Ende 2018 verärgert. Erstens über den Vorgang an sich, Zweitens darüber, nicht informiert worden zu sein und Drittens vor allem darüber, dass die Burg jetzt nicht mehr öffentlich für jedermann zu jederzeit zugänglich ist. Der eingetragene Verein befürchtet, dass in Zukunft auf dem Wahrzeichen Oberschwabens „nur noch Kommerz“ herrschen wird.

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Man kann es drehen und wenden wie man will. Das Problem dieser alten Kästen ist das Sie erhebliche Kosten verursachen um nur den aktuellen Bauzustand zu halten, von Renovierungen ganz zu schweigen. Das da die Eigentümer schauen müssen wie das Gebäude sich selbst trägt dürfte verständlich sein, auch wenn das natürlich bedeuten kann das ein Besuch Kostenpflichtig wird oder eine Gastronomie dort das Sagen bekommt. Denn auch im Fürstlichen Hauses Waldburg-Wolfegg-Waldsee hat man keine Gelddruckmaschine im Keller sonder muss sich das Geld verdienen um die diversen Gebäude im Besitz halten zu können. In einer Fernsehsendung erwähnte ein Burgherr mal das es Ihn jährlich ca 300000€ kostet das Gebäude instandzuhalten, plus Renovierungskosten lägen die jährlichen Kosten bei ca 1 Million nur für die Instandhaltung plus Verbesserung der Bausubstanz. Es hat seinen Grund warum viele Schlösser, Burgen oder Herrenhäuser verschenkt oder für einen symbolischen Euro verscherbelt werden.
Der Umgang mit den beteiligten Vereinen ist natürlich nicht optimal, wenn diese einseitige Darstellung stimmen sollte. Aber um das zu bewerten müsste man die andere Seite ebenfalls anhören. mehr

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Die heutige Führung des fürstlichen Hauses Waldburg-Wolfegg-Waldsee sind halt auch nur "Menschen" und dem zu Folge auch mir den typischen, menschlichen Attributen ausgestattet. Diese Attribute sind weit gefächert. Die moralischen Verpflichtungen, Edelmut, usw., eines solchen "adligen Hauses" sind schon lange den niederen Attributen gewichen. mehr

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