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Lindau (Bodensee)
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Klaus Strodel hat nun auch seinen eigenen Gin

„Weißensberger Gin“ wird am Weihnachtsmarkt auf dem Obsthof Strodel vorgestellt - LZ verlost fünf Flaschen

Zur Verkostung bereit: Klaus Strodel (links) freut sich über sein neuestes Produkt, den „Weißensberger Gin“, den er am Wochenende offiziell vorstellen wird. Dann bietet sein Neffe Max Kaeß auf dem Weihnachtsmarkt des Obsthofes vier verschiedene Varianten zum Kosten an.
Zur Verkostung bereit: Klaus Strodel (links) freut sich über sein neuestes Produkt, den „Weißensberger Gin“, den er am Wochenende offiziell vorstellen wird. Dann bietet sein Neffe Max Kaeß auf dem Weihnachtsmarkt des Obsthofes vier verschiedene Varianten zum Kosten an.
Yvonne Roither

Weissensberg sz Fast ein Jahr lang hat Klaus Strodel experimentiert. Immer wieder die Zutaten geändert, die Menge an Kräutern variiert. Seine Geduld hat sich gelohnt. Der Obstbauer aus Rothkreuz ist mit seinem ersten Gin jedenfalls mehr als zufrieden. „Jetzt bin ich begeistert“, sagt er lachend – und freut sich darauf, den „Weißensberger Gin“ am Wochenende beim Weihnachtsmarkt auf dem Obsthof Strodel erstmals offiziell vorzustellen.

„Gin boomt gerade“, sagt Klaus Strodel. Vor allem junge Menschen würden ihn gern in Cocktails und Longdrinks trinken. Daher entschied sich der Brenner dazu, sich auch an den Gin heranzuwagen. Hier seien die Vorgaben bei der Rezeptur nicht so streng. Der klassische Gin erhält seinen charakteristischen Geschmack aus der Aromatisierung mit Gewürzen, darunter vor allem Wacholderbeeren und Koriander. Wer darüber hinaus welche Kräuter verarbeite und sie wie lang ansetze, unterscheide sich von Brenner zu Brenner. „Jeder hat sein eigenes Rezept“, sagt Strodel. „Darum schmeckt auch jeder Gin anders.“

Doch aller Anfang ist auch beim Gin schwer. Das kann auch Klaus Strodel bestätigen, der anfangs mit einem „muffigen Geschmack“ seines Gins zu kämpfen hatte. „Ich habe lange nicht gewusst, an was es liegt“, räumt er ein. Irgendwann kam der Brenner dann darauf, dass er die Menge von bestimmten Kräutern reduzieren und sie kürzer ansetzen müsse – danach passte auch das Duftaroma.

Frisches und fruchtiges Aroma

Elf Versuche und fünf Abtrennungen später warteten 55 verschiedene Ginproben zum Verkosten. Da musste die ganze Familie ran, aber auch Freunde und Kollegen aus dem Kleinbrennerverband gaben Tipps. Irgendwann kristallisierte sich dann der Favorit heraus, danach standen nur noch Verfeinerungen an, erklärt Strodel, der mit seinem Gin jetzt rundum zufrieden ist. „Jeder mag seinen am liebsten“, sagt er lachend.

Herausgekommen ist ein frischer, fruchtiger Gin als Komposition aus 15 teils frischen, teils getrockneten Kräutern und Früchten. „Zitrone-Orange sticht heraus“, sagt der Brenner, der auch einen fruchtigen Gin, Likör im Angebot hat. Die etwas süßere Alternative aus Tonic, Apfelsaft, Limette und Zitrone besteche durch einen leicht herben Nachgeschmack.

Das neue Produkt aus dem Hause Strodel heißt schlicht „Weißensberger Gin“. Den Bezug zum Bodensee stellt das Etikett her, auf dem ein Foto von der Weißensberger Halde mit Sicht auf See und Berge zu sehen ist. Das Foto hat Klaus Strodel bei einem Spaziergang gemacht – und damals noch nicht geahnt, dass es einmal seinen Gin schmücken wird.

An diesem Wochenende haben Interessierte auf dem Weihnachtsmarkt des Obsthofes erstmals die Gelegenheit, den Gin zu verkosten. Max Kaeß, der Neffe von Klaus Strodel, wird als stilsicherer Barkeeper vier verschiedene Mixgetränke, darunter auch eine heiße Variante, ausschenken. Max verspricht: „Das ist eine gute Mischung, da ist für jeden was dabei.“

Der Weihnachtsmarkt am Obsthof Strodel in Rothkreuz ist Samstag und Sonntag, 9. und 10. Dezember, jeweils von 10 bis 17 Uhr im Hofladen und in der Sortierhalle. Außerdem können auch wieder Christbäume selber gesägt werden. Die LZ verlost fünf Flaschen Weißensberger Gin. Wer gewinnen will, ruft Freitag bis Mitternacht unter der Telefonnummer 01379-886119 (50 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise) an und nennt als Lösungswort „Gin“.

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