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Laichingen
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Katholischer Kirchenchor setzt festlichen Akzent

Sehr gut besuchter und feierlicher Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag in der Kirche Maria Regina

Der katholische Kirchenchor Laichingen gestaltete unter der Leitung von Ruth Häberle die Messfeier zum ersten Weihnachtsfeiertag in der Kirche Maria Regina mit zahlreichen Weihnachtsliedern und Teilen der Missa „Deo gratias“ von Herbert Blum.
Der katholische Kirchenchor Laichingen gestaltete unter der Leitung von Ruth Häberle die Messfeier zum ersten Weihnachtsfeiertag in der Kirche Maria Regina mit zahlreichen Weihnachtsliedern und Teilen der Missa „Deo gratias“ von Herbert Blum.
Hansjörg Steidle

Laichingen sz Der katholische Kirchenchor Laichingen hat dem Hochamt am ersten Weihnachtsfeiertag einen besonderen musikalischen Rahmen verliehen. Die Sängerinnen und Sänger um Dirigentin Ruth Häberle bereicherten mit ihren Liedern die sehr gut besuchte heilige Messe, die Pfarrer Karl Enderle zelebrierte.

Traditionsgemäß gestaltet der katholische Kirchenchor Laichingen am ersten Weihnachtsfeiertag das Hochamt zur Feier der Geburt Christi. Das war auch in diesem Jahr wieder der Fall. Ihren Liederreigen eröffnete der Chor schwungvoll, rhythmisch betont und freudig mit dem Spiritual „Wir rufen von den Bergen“, mit dem sie die Geburt Jesu Christi im Stall von Bethlehem verkündeten.

Dann erklang als Gloria der Jubelgesang „Transeamus usque Bethlehem“ von Joseph Schnabel, in dem eindrucksvoll Norbert Zinner als Bass-Solist auftrat. Teile der Missa „Deo gratias“ von Herbert Blum waren zu hören, so das Kyrie, Sanctus und Agnus Dei. Die Missa „Deo Gratias“ ist eine Messe im romantischen Stil, wohlklingend und ausdrucksstark, bei der das Credo allerdings fehlt. Die 40 Sängerinnen und Sänger trugen die Messteile in dem Gottesdienst ergreifend und überzeugend vor. Zu hören waren ferner noch die Weihnachtslieder „Zu Bethlehem geboren“, im Wechsel mit dem Volk das „Nun freut euch ihr Christen“ und „Noel, Noel, Christus ist geboren“ und als schöner Abschluss das „O du fröhliche“, in dem die Gemeinde das klassische Lied und der Chor eine Überstimme sang.

Der Kirchenchor wurde begleitet von Yasmin Österle und Sabrina Ritzler auf den Querflöten, Judith Hirning und Bernadette Jedele auf den Violinen und der auf der Orgel von Margit Wiedemer. Einen weiteren Solopart übernahm Elke Tuchnowsky. Pfarrer Karl Enderle dankte dem Chor für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes und allen voran Dirigentin Ruth Häberle. Die Gottesdienstbesucher spendeten dem Ensemble am Ende der Feierstunde Beifall als Dank und Anerkennung. 60 Jahr als ist in diesem Jahr der katholische Kirchenchor geworden, das Jubiläum war im November bei einem Festgottesdienst gefeiert worden.

In seiner Festpredigt zum ersten Weihnachtsfeiertag nahm Pfarrer Karl Enderle Bezug zum „Fleisch gewordenen Gottes Sohn“ nach dem Johannes-Evangelium und erläuterte den wahren Dialog zwischen Gott und den Menschen: „Je mehr wir an Christus glauben und auf ihn hören, umso mehr vermögen wir als Antwort seine Worte auch den Menschen weiterzugeben. Das macht christliche Verkündigung aus. Wir verlautbaren im Namen Jesu Christi sein Wort. Es pflanzt sich nur fort und es wirkt sich nur aus, wenn wir die Worte Christi echt und wahr weitersagen, sozusagen mit Echtheitszertifikat.“

Im weiteren Verlauf der Predigt macht Pfarrer Enderle deutlich, dass Gott mit den Dialog mit den Menschen suche. Er möchte mit jedem Menschen in persönlichen Austausch und Dialog treten, der an der Krippe vor dem Kind im Stall von Bethlehem beginne. Es sei ein Dialog unter zwei Partnern. Durch das Wort seines Sohnes wolle Gott der Vater die ganze Erde zu seiner Wohnung machen. „Das Weihnachtsfest hat das Ziel der Zwiesprache zwischen Gott und Mensch, zwischen dem Höchsten und Geringsten, zwischen dem Geschöpf und dem Schöpfer“. betonte der Geistliche.

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