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Lokales

Kanzlerin Merkel als "Handlangerin des Bösen"

Pastor Jakob Tscharntke glaubt, dass die Endzeit angebrochen ist – Ein Besuch in seinem Gottesdienst

Die Evangelische Freikirche in der Riedlinger Eichenau ist die Heimatgemeinde von Pastor Jakob Tscharntke.
Die Evangelische Freikirche in der Riedlinger Eichenau ist die Heimatgemeinde von Pastor Jakob Tscharntke.
Warnack

Riedlingen sz Als Unbedarfter könnte man meinen, dass in Deutschland das Leben trotz der Flüchtlingskrise und der vielen Zuwanderer im Großen und Ganzen nicht aus den Fugen geraten ist. Aber wer Pastor Jakob Tscharntke bei seiner Predigt am Sonntag in der evangelischen Freikirche in der Eichenau hörte, weiß es nun besser: Die Endzeit ist angebrochen, die Flüchtlingskrise ist nur ein Baustein davon. Bürgerkrieg droht, das Reich des Anti-Christen ist nahe. Und Kanzlerin Angela Merkel ist ein Handlanger des Bösen. Nun hilft nur noch Beten, sagt Tscharntke. Und meint dies wörtlich.

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Kommentare (7)
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WikiMannia zitiert mich, weil ich mich eingehend mit der vieldiskutierten Predigt von Pastor Jakob Tscharntke auseinandergesetzt habe. Die Situation ist vielschichtig und wenig für Schwarzweißdenken geeignet, auch wenn es Geistliche in schwarzen und weißen Trachten gibt: http://de.wikimannia.org/Jakob_Tscharntke#Stimmen Hans Kolpak Goldige Zeiten mehr

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Pastor Tscharntke – ein Hetzer? Habe mit Erstaunen die Berichte mit der reißerischen Überschrift gelesen: „Pastor einer Freikirche hetzt gegen Flüchtlinge“! Was mir hier sowie auch in anderen Publikationen aufgefallen ist, dass immer wieder Bilder dazu veröffentlicht werden, wo fremdenfeindliche Parolen, an die Wand geschmierte Hakenkreuze und angebrannte Mülltonnen zu sehen sind. Hier soll also impliziert werden, dass dies das Werk von Pastor Tscharntke ist, oder er der Verantwortliche dafür ist. Ich empfinde dies als eine infame Stimmungsmache gegen ihn! Es gibt dazu keinen Beweis für seine Beteiligung! Vielleicht ist das auch eine "fals flag". Ich habe die beiden Predigten angehört und konnte von einer Hetzrede dabei nichts vernehmen. Es erweckt den Eindruck, dass die Journalisten weder die Predigten angehört, noch ein Interview mit dem Pastor gehabt haben. Wie es aussieht, wurde der Text von einer Nachrichten-Agentur deutschlandweit verbreitet. Die Predigten erhalten im Land und darüber hinaus große Zustimmung und wurden bereits zu Zehntausenden (!) heruntergeladen und angehört. Ein Blick auf die Website der Gemeinde genügt, um dies festzustellen. (Predigtarchiv * http://www.efk-riedlingen.de/). Es ist leider umgekehrt, dass eine ganze Meute, leider auch Angehörige einer großen Partei gegen den Pastor zu Felde ziehen und versuchen ihn mundtot zu machen. Soll wohl das Recht auf freie Meinungsäußerung mit dem Hinweis auf „Volksverhetzung“ ausgehebelt werden – Strafandrohung bis zu 5 Jahren Haft? mehr

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Naja, dieser Zeitungsartikel scheint mir doch recht populistisch angehaucht. Erst wird versucht den Pastor zu diffamieren indem man einige Aussagen seiner Predigt ins lächerliche zieht, dann wird die Gemeinde kleingeredet unter dem Motto, die Gemeinde habe sich aufgespalten (was bei Freikirchen nicht unüblich ist, da auf diese Weise neue Gemeinden entstehen) und schließlich wird versucht den Pastor als isoliert erscheinen zu lassen um gleich noch anzuhängen das die Staatsanwaltschaft ermittelt. Diesen Stil hätte ich von der BILD aber nicht von der schwäbischen Zeitung erwartet. Da ist es besser wenn sich jeder seine Meinung aus eigener Anschauung bildet. Die Medien haben sich meiner Meinung nach inzwischen einfach zu unglaubwürdig gemacht. mehr

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Am Donnerstag, 15. Oktober, veranstalteten die Stadt Riedlingen und der „Südfinder“ eine Podiumsdiskussion zu dem Thema, u.a. mit Pastor Tscharntke und Bürgermeister Schafft. Wie ist diese verlaufen?

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Ich habe mir soeben die Predigt von Herrn Jakob Tscharntke vom vergangenen Sonntag angehört. Ich kann nur sagen "Hut ab". Der Mann ist hervorragend informiert, was zur Zeit auf der Welt vor sich geht. Es ist deutlich erkennbar, dass dieser Pastor sich nicht nur durch die "Schwäbische Zeitung" informiert. Leider gehört er gegenwärtig aufgrund seines Wissensvorsprungs zu einer Minderheit. Ich zumindest kann seine Aussagen zu 100% nachvollziehen. mehr

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Was mich wundert, dass die Deutschen noch nicht mal mehr Eier haben. Oder sie wurden ihnen weggenommen. Ich konnte mir die Predigt des Herren auf einer Aufzeichnung anhören. Gut, es ist etliches an "Geschwurbel" dabei, aber von den Fakten, also den Zahlen her, hat er "leider" recht. Es ist mittlerweile schon Usus, nicht nur Meinungen, sondern auch Tatsachen zu verunglimpfen, in dem man sein Gegenüber als Nazi bezeichnet. Was dann besonders erstaunt, dass nunmehr immer mehr Politiker, fast muss man sagen, notgedrungen, aufwachen und Statements abgeben, für die man ihnen noch vor ein paar Wochen ebenso "naziähnliche Gesinnung" vorgeworfen hätte. Dabei ist gerade die Meinung des Pastors, dass man die Flüchtlinge im eigenen Land für einen Bruchteil des Geldes, der jetzt aufgewendet werden muss, gar nicht von der Hand zu weisen. Die Frage hierzu sollte deshalb eher lauten, weshalb die UN die Hilfsgelder so drastisch gekürzt hat? Wollte man Deutschland "kleinkriegen"??? mehr

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Die Aussagen des Herrn Tscharnke sind wissenschaftlich gedeckt. Und da man die Wahrheit in Deutschland -noch- sagen darf, braucht er nichts zu befürchten. Quellennachweis: http://kfn.de/versions/kfn/assets/fob109.pdf (Suche nach "Muslime". mehr

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