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Riedlingen (Donau)
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Industriestraße ist für ein halbes Jahr gesperrt

Baustellen in Riedlingen: Kanalbrückenneubau vom Wetter abhängig – Hallenbad-Neubau liegt im Zeitplan

Riedlingen sz Die Baustellenarbeiten in Riedlingen schreiten voran. Sowohl beim Schwimmbad, als auch bei der Kanalbrücke und der Industriestraßenbrücke sind Fortschritte unübersehbar. Bei der Kanalbrücke hängt der weitere Fortgang von den Temperaturen ab, während an der Industriestraße nun die Dammschüttungen beginnen. Mit Folgen für den Verkehr: Von Dienstag an ist die Industriestraße nach der Einfahrt zum dm-Markt für rund ein halbes Jahr gesperrt.

Im August haben die Arbeiten für die Brücke, die von der Industriestraße über die Gleise zur Bahnhofstraße führt, begonnen. Seither sind die Arbeiten deutlich fortgeschritten. Die Grundlagen sind gelegt und auf der Bahnhofsseite sind die Widerlager fertiggestellt und die ersten Arbeiten für die Dammschüttung haben auf dieser Seite der Gleise begonnen. Auf der anderen Gleisseite zur Industriestraße hin, sind die Widerlager eingeschalt und sollen alsbald betoniert werden. Aber auch auf dieser Seite beginnen nun die Dammschüttungen.

Deshalb wurde von Dienstag an für rund ein halbes Jahr die Industriestraße in dem Baustellenbereich gesperrt, wie Tiefbauamtsleiter Peter Dorn sagt. Das heißt: Kunden des dm-Markts und des Stoffladens können über die B 311, Einfahrt McDonald’s, diese Märkte erreichen. Mitarbeiter und Kunden der Firmen Blank und Linzmeier können über die Eichenau einfahren. Doch die durchgängige Verbindung der Industriestraße ist in der Zeit unterbrochen.

Bis zu den Handwerkerferien 2018 soll die Brücke fertiggestellt sein, so Dorn. An diesem Ziel hält die Stadt fest, auch wenn die Brückenplatte voraussichtlich erst im neuen Jahr aufgebracht wird. Doch diese Arbeiten sind weitgehend unabhängig von den Bodenbewegungen und dem Straßenbau zur Brücke hin.

Blicke auf den Thermometer

Gespannte Blicke richten die Verantwortlichen für den Bau der Kanalbrücke derzeit gen Himmel bzw. auf die Wettervorhersage. Eigentlich sind die Arbeiten für die neue Brücke gut im Zeitplan. Doch um nun die Abdichtungsarbeiten ausführen zu können, braucht es wärmere Temperaturen und trockenes Wetter. Mindestens 8 Grad Plus sind notwendig, dass die Abdichtungen angegangen werden können. Doch danach sieht es derzeit nicht aus. Rund drei Wochen werden ab Beginn der Abdichtungen bis zur Freigabe der Brücke benötigt. Um also vor Weihnachten die Fahrt über die Brücke in die Innenstadt zu ermöglichen, ist also noch etwas Spielraum. Aber auch für kommende Woche sind die Aussichten nicht viel besser als derzeit. Daher denkt man in der Stadt auch über eine kurzfristige Einhausung der Baustelle nach, um sicher beginnen zu können. Auch die Anschlussarbeiten von der Brücke zu beiden Seiten der Hindenburgstraße müssen nun bald erfolgen, weil auch diese rund sechs Wochen benötigen.

Gut im Zeitplan

Gut im Zeitplan liegt man beim Bau der neuen Schwimmhalle, wie Stadtbaumeister Johann Suck erläutert. Das Richtfest für den Rohbau ist Anfang Dezember geplant. Die Firma Reisch betreibe die Baustelle mit Hochdruck. Noch stehen Fassadenarbeiten an und das Dach muss noch aufgesetzt werden. Doch bis zum Winter soll das neue Schwimmbad dicht sein, so dass in den Wintermonaten mit den Technikarbeiten im Gebäude und dem Ausbau begonnen werden kann.

Ziel bleibt es, dass vor Weihnachten 2018 das neue Hallenbad bezugsfertig ist, so dass es nach den Weihnachtsferien von den Schulen genutzt werden kann.

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