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In Unterreitnau beginnt der Breitbandausbau

Symbolischer Spatenstich – Schnelles Internet mit bis zu 100 Megabit
Symbolischer Spatenstich zum Glasfaser-Netzausbau: Lars Retzlaff, kaufmännischer Leiter der TK Lindau, Axel Meier, Technik- und Vertriebsleiter der TK Lindau, Stadt- und Aufsichtsrat Werner Schienberger, OB Gerhard Ecker, Stadt- und Aufsichtsrat Günter Brombeiß, Stadtwerkechef Thomas Gläßer sowie Claus Bihl von der Stadtverwaltung markieren den offiziellen Start zum schnellen Netzausbau.
Symbolischer Spatenstich zum Glasfaser-Netzausbau: Lars Retzlaff, kaufmännischer Leiter der TK Lindau, Axel Meier, Technik- und Vertriebsleiter der TK Lindau, Stadt- und Aufsichtsrat Werner Schienberger, OB Gerhard Ecker, Stadt- und Aufsichtsrat Günter
Christian Flemming

Lindau-Unterreitnau cf Symbolisch stehen sie mit Spaten bewaffnet vor Rickatshofen, um den offiziellen Startschuss für den Glasfaser-Netzausbau in Unterreitnau und Umgebung abzugeben: Lars Retzlaff, kaufmännischer Leiter der TK Lindau, sein Kollege Axel Meier, für die Technik und den Vertrieb bei der TK Lindau zuständig, der Stadt- und Aufsichtsrat Werner Schönberger, OB Gerhard Ecker, Stadt- und Aufsichtsratskollege Günther Brombeiß, der Geschäftsführer der Stadtwerke Lindau, Thomas Gläßer sowie Claus Bihl vom Lindauer Bauamt läuten mit dieser Aktion das Ende des lahmen bis abwesenden Internets in und um Unterreitnau ein.

In zwei Bauabschnitten werden zunächst Unterreitnau, Rickatshofen und Bechtersweiler, anschließend Eggatsweiler, Dürren und Hörbolz mit Glasfaser versorgt und angeschlossen. Etwa 200 Haushalte sowie Gewerbetreibende hatten sich dafür interessiert und starkgemacht. „Wenn alles nach Plan läuft, sollten wir Ende 2018 alle interessierten Haushalte angeschlossen haben“, sagte Thomas Gläßer beim Spatenstich. Es könne zwar immer wieder vorkommen, dass schwierige Bodenverhältnisse das Bauvorhaben verzögern oder andere Unwägbarkeiten, „aber bis jetzt sieht alles perfekt aus, Unterreitnau freut sich auf uns, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“.

Die Freude bei der Telekommunikation (TK) Lindau ist tatsächlich groß, denn die Stadtwerketochter hatte nach der Ausschreibung beim Punktevergleich am besten abgeschnitten. Nach dem Ausbau sollen die Haushalte mit bis zu 100 Megabit durchs Internet surfen können. „Schnelles Internet gehört heute immer mehr zur Daseinsvorsorge“, nahm Gläßer einen Satz von Horst Seehofer auf. „Als Versorger vor Ort können wir jetzt dazu beitragen, Lindau weiter nach vorne zu bringen und zu entwickeln.“ Für die Hartnäckigkeit und den langen Atem aller Beteiligten bedankte sich Lindaus OB Gerhard Ecker bei den Mitarbeitern der Stadt, der TK Lindau, den politischen Vertretern, unter denen Günther Brombeiß besonders engagiert gewesen sei ,und der Tiefbaufirma Binder. Der Finanzausschuss der Stadt Lindau habe zwar bereits im Frühjahr 2016 den Breitbandausbau in Unterreitnau beschlossen, „der Weg dorthin und die Zusage der Fördergelder waren dann aber doch eine echte Herausforderung“, so Ecker. Damit die Gelder des Freistaates fließen konnten, musste die Kommune nachweisen, dass kein Anbieter schnelles Internet anbiete. „Aber der Papierkrieg hat sich gelohnt“, stellte Ecker zufrieden fest. 160 000 Euro kommen vom Freistaat, 70 000 Euro muss die Stadt Lindau bei der Maßnahme beitragen.

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