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In Sachen Parkplätze tut sich was

Parkzeit in der Altstadt könnte auf zwei Stunden verlängert werden – Neuer Parkplatz für rund 90 Fahrzeuge
Die Pfullendorfer Stadtverwaltung spielt mit dem Gedanken, die erlaubte Parkzeit in der Altstadt von anderthalb auf zwei Stunden zu verlängern. Nicht davon betroffen wären allerdings die 30-Minuten-Parkplätze an der unteren Hauptstraße.
Die Pfullendorfer Stadtverwaltung spielt mit dem Gedanken, die erlaubte Parkzeit in der Altstadt von anderthalb auf zwei Stunden zu verlängern. Nicht davon betroffen wären allerdings die 30-Minuten-Parkplätze an der unteren Hauptstraße.
Sebastian Korinth

Pfullendorf sz Für das Parken in der Pfullendorfer Innenstadt sind einige Änderungen geplant. So soll möglichst noch in diesem Jahr der neue Parkplatz zwischen dem Linzgau-Center und dem neuen Hotel auf dem ehemaligen Bahnareal fertig werden. In der Altstadt könnte die Parkzeit von anderthalb auf zwei Stunden verlängert werden. Und während die Parkplätze am südlichen Stadteingang zumindest vorerst erhalten bleiben sollen, ist die Zukunft des Stadtgartenvorplatzes weiter offen.

 

 

Stadteingang: Bei den Beratungen über den Doppelhaushalt 2017/18 vor knapp einem Jahr hatte der Gemeinderat ein Budget von 530 000 Euro für die Gestaltung des südlichen Stadteingangs eingeplant. Davon würde die Stadt 212 000 Euro selbst übernehmen, der Rest soll nach Möglichkeit über Zuschüsse finanziert werden. Inzwischen hat sich der Gemeinderat in anderen Gemeinden umgesehen, um sich Anregungen für die Neugestaltung zu holen. „Im Frühjahr werden wir uns verstärkt Gedanken darüber machen, wie der Platz aussehen soll“, sagt Bürgermeister Thomas Kugler. Die Pläne sollten dann noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Die Parkplätze zwischen der Metzgerei Endres und dem Geschäft „Schenken und Spielen“, auf denen das Parken mit Parkscheibe für bis zu anderthalb Stunden erlaubt ist, blieben wahrscheinlich erst einmal erhalten.

 

 

Parken in der Altstadt: Generell steht zur Diskussion, die erlaubte Parkzeit in der Altstadt zu verlängern. „Bislang handelt es sich um eine Zone mit eingeschränktem Halteverbot, in der das Parken mit Parkscheibe für anderthalb Stunden erlaubt ist“, sagt Simon Klaiber, Leiter des Pfullendorfer Ordnungsamts. Thomas Kugler könnte sich vorstellen, diese Parkzeit auf zwei Stunden zu verlängern. „Damit bliebe zum Beispiel mehr Zeit für Arztbesuche oder zum Einkaufen“, sagt der Bürgermeister. Von den Plänen unberührt blieben die 30-Minuten-Parkplätze an der unteren Hauptstraße.

 

 

Neuer Parkplatz: Auf dem früheren ZG-Gelände zwischen dem Linzgau-Center und dem im Bau befindlichen neuen Hotel will die Stadt Pfullendorf einen neuen öffentlichen Parkplatz für rund 90 Fahrzeuge bauen. Gleichzeitig soll der Bereich der ZG-Straße zwischen dem Hotel und dem ehemaligen Bahnhofsgebäude überplant und neu gestaltet werden. Das Ingenieurbüro Kovacic aus Sigmaringen arbeitet zurzeit an den ersten Plänen. Sind diese fertig, muss der Gemeinderat die Umsetzung beschließen.

„Außerdem sind die Auftragsbücher der Bauunternehmen gut gefüllt“, sagt Stadtbaumeister Jörg-Steffen Peter. Dennoch solle der Parkplatz möglichst fertig werden, bevor das neue Hotel Ende des Jahres den Betrieb aufnimmt. „Dieses wird zwar über eigene Parkplätze verfügen, allerdings möchten wir den ersten Hotelgästen ja nicht gleich den Lärm einer Baustelle zumuten“, sagt der Stadtbaumeister. Die Details für den Parkplatzbetrieb – etwa erlaubte Parkdauer oder mögliche Gebühren – stehen noch nicht fest.

 

 

Stadtgartenvorplatz: Der Stadtgartenvorplatz steht erst einmal weiterhin als Parkplatz zur Verfügung. „Was mit dem Platz passiert, werden wir 2019 oder 2020 diskutieren“, sagt Thomas Kugler. Eine grundsätzliche Frage sei, ob das Gelände bebaut werden soll oder nicht. Bleibe die Fläche auch langfristig als Parkplatz erhalten, könnten diejenigen am südlichen Stadteingang noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden.

 

 

Parkraumbewirtschaftungskonzept: Ein neues, groß angelegtes Parkraumbewirtschaftungskonzept steht laut Bürgermeister zurzeit nicht zur Diskussion. „Das Innenstadt-Parkhaus und eine weitere große Fläche zu bewirtschaften und dafür sämtliche Altstadt-Parkplätze in Anwohnerparkplätze zu verwandeln – das wollen wir zum Beispiel nicht“, sagt Thomas Kugler.

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