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Trossingen
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„Immer offen für Neueinsteiger“

Bergsteiger feiern Jubiläum - Winterbiwak und die Konditionstour sind geplant

Die Trossinger Bergsteiger unternehmen regelmäßig Wandertouren und bieten Fortbildungen an.
Die Trossinger Bergsteiger unternehmen regelmäßig Wandertouren und bieten Fortbildungen an.
Archiv: DPA/Kumm

Trossingen sz Die Trossinger Bergsteiger feiern Jubiläum: 40 Jahre gbt es den Verein bereits. Redakteurin Sabine Felker hat sich mit Thomas Meffle über das Fest und Bergtouren unterhalten.

Die Ortsgruppe Trossingen des Deutschen Alpenvereins feiert am Freitag, 13. Oktober, ihr 40-jähriges Bestehen. Welches Programm ist geplant?

Geplant ist eine Zeitreise, beginnend im Gründungsjahr 1977 bis heute. Die sechs Gruppenleiter, die der Bergsteigergruppe vorstanden, berichten kurz aus ihrer Amtszeit. Natürlich nur ein kurzer Bericht mit den wichtigsten Ereignissen, alles andere würde den zeitlichen Rahmen sprengen. Der 6. Gruppenleiter ist der amtierende, Thomas Weh. Außerdem gibt es einen Sektempfang und ein Essen für alle. Die Bergsteigerheimmusikanten untermalen den Abend musikalisch.

Gibt es schon Pläne für die kommende Saison?

Das Tourenprogramm für das nächste Jahr steht noch nicht. Natürlich wird es unsere jährlichen Touren wie das Winterbiwak und die Konditionstour auf jeden Fall geben. Welche Skitouren, Hochtouren, Klettertouren und Klettersteige sowie Wanderungen stehen noch nicht fest.

Wie fit muss man denn sein, um bei den Bergsteigern einsteigen zu können?

Die jeweilige Fitness hängt natürlich sehr stark von der Art der Tour ab. Eine gute Grundkondition ist auf jeden Fall erforderlich. Wir sind immer offen, auch Neueinsteiger mit auf Tour zu nehmen. Natürlich ist es wie bei jeder Sportart, dass man nicht mit den schwierigsten Touren beginnt. Unsere Tourenführer hinterfragen die Neueinsteiger und schätzen danach ein, welche Tour für einen Einstieg geeignet ist. Natürlich ist nicht nur Kondition gefragt, man sollte auch trittsicher und schwindelfrei sein und der Umgang mit Seil und Kletterausrüstung sollte auch nicht fremd sein. Bei Gletschertouren ist das Gehen mit Steigeisen und Pickel auch eine Anforderung. Das Sportklettern in unserer Kletterhalle K5 Rottweil ist auch eine Disziplin, die wir für unser ganzjähriges Training nutzen und im Januar haben wir immer zwei bis drei Ausbildungsabende.

Viele Vereine leiden unter Nachwuchsmangel. Geht das den Bergsteigern ähnlich?

Wir in der Sektion Oberer Neckar haben eigentlich keine Nachwuchssorgen. Seit wir unsere Kletterhalle in Rottweil haben, hat sich die Mitgliederzahl sehr erfreulich entwickelt. Außerdem sind in den letzten Jahren die Spielarten des Bergsports sehr populär geworden. Die Bergsteigergruppe in Trossingen hat auch eine eigene Jugendgruppe, welche auch sehr gut besucht ist. Trotz alledem könnten wir noch Mitglieder gebrauchen, welche uns bei der Bewirtschaftung unseres Bergsteigerheimes unterstützen und auch unsere Freitagsstammtische besuchen und an unseren Touren teilnehmen. Das Vereinsleben in unserer Ortsgruppe hat ein bisschen gelitten, aufgrund der neuen Aufgaben, die auf uns durch die Mitarbeit in der Kletterhalle und das Zusammenwachsen der Ortsgruppen zugekommen sind. Jeder hat einfach nur eine gewisse Zeit zur Verfügung, welche er in seine Freizeit investiert.

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