Schwäbische.de Schwäbische.de
Schneeregen -1
Isny im Allgäu
Lokales

„Hand in Hand für etwas Unverwechselbares“

Kulturbüroleiterin Karin Konrad (rechts) und Stadtmarketingleiterin Katrin Mechler freuen sich auf die Schlossweihnacht.
Kulturbüroleiterin Karin Konrad (rechts) und Stadtmarketingleiterin Katrin Mechler freuen sich auf die Schlossweihnacht.
Isny Marketing/Rau

Isny sz Ab dem Nikolaustag, 6. Dezember , und bis zum zweiten Adventssonntag, 10. Dezember, ist Schlossweihnacht in Isny, für die Katrin Mechler und Karin Konrad mit dem ganzen Team der Isny Marketing (IMG) wieder ein vielseitiges Programm zusammengestellt haben. Im SZ-Interview fassen sie zusammen, was den Isnyer Weihnachtsmarkt unverwechselbar und besonders macht.

Weihnachtsmärkte gibt es viele, was zeichnet die Schlossweihnacht aus?

Konrad: Sie bietet viel mehr als andere Weihnachtsmärkte. Das Zusammenspiel von stimmungsvollem Programm, den Marktständen mit qualitativ hochwertiger Produktauswahl und dem einmaligen Ambiente macht die Schlossweihnacht besonders.

Was ist Ihnen bei der Auswahl der Marktstände wichtig?

Mechler: Unsere überwiegend regionalen Beschicker verkaufen meist Kunsthandwerk, das selbst hergestellt wurde oder fair gehandelt wird. Mit der Auswahl beginnen wir schon sehr früh im Jahr. Wir haben keine Massenware, so findet man Geschenke, die es nicht überall gibt. Uns ist die Qualität wichtig. Wir achten auch auf ein ausgewogenes Gleichgewicht von Gastronomie und Kunsthandwerk, wir wollen keine Fressmeile.

Was wartet bei der Schlossweihnacht auf die Kinder?

Konrad: Allein schon, dass Kindergartenkinder auftreten, hat für junge Besucher einen besonderen Reiz. Die Kinder sind uns ein großes Anliegen. Im Himmlischen Postamt dürfen sie basteln, der Nikolaus hat am Nikolaustag Sprechstunde, an zwei Nachmittagen werden Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Im Refektorium sind am Samstag zwei Aufführungen des Figurentheaters „Pantaleon“ mit „Michel feiert Weihnachten“. Von Freitag bis Sonntag ist die beliebte Modelleisenbahn zu Gast und in der Kunsthalle sind die Bilder von Friedrich Hechelmanns Roman „Manolito“ zu sehen.

Haben Sie persönliche Favoriten?

Mechler: Ich liebe das Engelefliegen, diesen besonderen Moment, wenn die strahlenden Kinderaugen gebannt zum Abthaus hochschauen. Spannend ist dabei immer, ob die Dramaturgie klappt. Wenn sich der Vorhang nicht zu früh öffnet, das Engele pünktlich um 18.30 zu „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ losschwebt, dann ist der Moment wirklich erhaben. Dass das klappt, liegt maßgeblich an unseren leidenschaftlichen Engelesfliegern, die auf dem Dachboden des Abthaus die Strippen ziehen.

Konrad: Mein Lieblingsort ist das Finnenzelt, wo man gemütlich auf den Rentierfellen sitzen und den unglaublich leckeren Lachs genießen kann, den die freundlichen Finnen aus unserer Partnerstadt Sotkamo am Feuer rösten. Es ist ein friedlicher Ort inmitten des Trubels.

Was ist sonst noch wichtig, damit alles funktioniert?

Mechler: Die Männer vom Baubetriebshof tragen maßgeblich dazu bei, dass die Schlossweihnacht in einer schönen, funktionierenden Kulisse stattfinden kann und als profilierter Markt ankommt. Dankbar sind wir den Schlossbesitzern, die uneingeschränkt hinter der Schlossweihnacht stehen. Es ist ein Geben und Nehmen: Sie bieten uns eine tolle Örtlichkeit, ermöglichen eine unkomplizierte Abwicklung, und wir tragen mit dazu bei, das Schloss bekannter und zu einem Teil des Stadtlebens zu machen.

Konrad: Den Anwohnern wollen wir auch danke sagen. Sie akzeptieren Umständlichkeiten und verzichten sogar auf ihre Parkplätze. Und nicht zu vergessen: Das IMG-Team arbeitet Hand in Hand und mit einer guten Portion Leidenschaft für die Schlossweihnacht. Zu erkennen sind wir übrigens an den roten Mützen, falls jemand Fragen hat.

Ihr Kommentar zum Thema

 
URL: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Hand-in-Hand-fuer-etwas-Unverwechselbares-_arid,10782233_toid,403.html
Copyright: Schwäbisch Media Digital GmbH & Co. KG / Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG Drexler, Gessler. Jegliche Veröffentlichung, Vervielfältung und nicht-private Nutzung nur mit schriftlicher Genehmigung.
Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an online@schwaebische.de.