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Gründerdatenbank: Skusa berät Studenten

Citymananger hilft bei der Geschäftsgründung – „Matching-Datenbank“ an der Hochschule Aalen

Bildunterschrift: Aalens Citymanager Reinhard Skusa ist „Matching-Partner“ von Christopher Deibler (rechts). Er berät den gründungsinteressierten Studenten und freut sich.
Bildunterschrift: Aalens Citymanager Reinhard Skusa ist „Matching-Partner“ von Christopher Deibler (rechts). Er berät den gründungsinteressierten Studenten und freut sich.
Hochschule Aalen / Andrea Heidel

Aalen an Mentoren können im Berufsleben Weichen auf dem Weg nach oben stellen. Für Studierende der Hochschule Aalen, die über eine Geschäftsgründung nachdenken, gibt es nun in Form einer „Matching-Datenbank“ einen ähnlichen Dienst. Ins Leben gerufen wurde sie von der Gründungsinitiative „stAArt-UP!de“ der Hochschule Aalen.

Christopher Deibler studiert im zweiten Semester des Studiengangs Master Business Development/Produktmanagement & Start-up-Management an der Hochschule Aalen. Seine Geschäftsidee: Sein Onkel ist Schreinermeister und stellt Hocker aus Massivholz her, die Deibler online und über den Einzelhandel vermarkten möchte. Nun traf er sich mit Aalens Citymanager Reinhard Skusa, der über ein Netzwerk an Unternehmenskontakten und zum Einzelhandel der Region verfügt. Beide wurden über die neue Gründungsinitiative „stAArt-UP!de“ vernetzt. Dieses Konzept haben Holger Held, Professor für Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen an der Hochschule Aalen, Christian Kling, Team-Leiter bei „stAArt-UP!de“, und Benjamin Hermsdorf, wissenschaftliche Hilfskraft an der Hochschule Aalen, entwickelt.

„Die Idee hinter dem Matching ist simpel“, erklärt Held. Gründungsinteressierte könnten zunächst aus dem Erfahrungsschatz des Mentors schöpfen. „Gleichzeitig können die Unternehmen den Kontakt zu schlauen Köpfen in ihrer Branche halten, studentische Projekte vergeben und bleiben so am Gründungsgeschehen in ihrem Bereich dran“, ergänzt Kling. Nicht zuletzt ergäben sich womöglich sogar Chancen auf Investitionen. Nichts reize ihn mehr, als nach neuen, kreativen Lösungen zu suchen, so Skusa. „Wenn jetzt ein junger engagierter Mensch mit einer Idee kommt und man gemeinsam tolle Lösungsansätze findet, macht das einfach Spaß.“ Zahlreiche Tipps habe er ihm mit auf den Weg gegeben, sagt Deibler. Und sofort sein Adressbuch geöffnet: „Er hat mir noch vor Ort Ansprechpartner vermittelt und Gespräche vereinbart.“

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