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Biberach an der Riß
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Großes Interesse an Bauplätzen in der Stadt

Rund 1000 Besucher kommen zur Immomesse ins Biberacher Rathaus
Stadtplanungsamtsleiterin Carola Christ (r.) erläutert Besuchern der Immomesse die Struktur des neuen Baugebiets „Hauderboschen“ am Modell.
Stadtplanungsamtsleiterin Carola Christ (r.) erläutert Besuchern der Immomesse die Struktur des neuen Baugebiets „Hauderboschen“ am Modell.
Gerd Mägerle

Biberach sz Rund 1000 Besucher sind am Wochenende zur 17. Immomesse ins Biberacher Rathaus gekommen. „Nicht euphorisch, aber zufrieden“, lautete das Fazit von Baubürgermeister Christian Kuhlmann zum Ende der Messe am Sonntagnachmittag. Der große Renner beim Publikum war die Vorstellung der neuen Baugebiete „Hauderboschen“ in Biberach und „Breite“ in Rindenmoos durch die Stadtverwaltung.

Rund 500 Besucher am verregneten Samstag, etwa genauso viele am Sonntag: „Das ist ähnlich wie im vergangenen Jahr, wir sind zufrieden“, so Kuhlmann. Immer wieder im Verlauf der beiden Messetage drängten sich kleine Menschentrauben um das Modell des Baugebiets „Hauderboschen“, das die Stadtverwaltung im ersten Stock des Rathauses aufgebaut hatte. Auch als Stadtplanungsamtsleiterin Carola Christ in einem Vortrag über die neuen Baugebiete informierte, drängten sich die Besucher im Saal, was signalisierte: Das Interesse an Bauplätzen in Biberach ist sehr groß.

Grundstücke ab Herbst 2017

Im zehn Hektar großen Gebiet Hauderboschen bei der künftigen Sana-Klinik entstehen rund 87 Einfamilienhäuser und knapp 150 Wohnungen. Erschlossen wird es in zwei Abschnitten. Für den ersten Abschnitt sind die Grundstücke wohl schon ab Herbst 2017 verfügbar. Die Preise und Vergabekriterien definiert der Gemeinderat im Sommer. Der Preis werde mindestens bei 220 Euro/Quadratmeter liegen, so Christ. Die Plätze des zweiten Bauabschnitts sind dann 2018 verfügbar. Auf der städtischen Internetseite kann man auf der Plattform „Baupilot“ sein Interesse an einem Bauplatz in „Hauderboschen“ seit dem Wochenende hinterlegen.

Das 9,5 Hektar große Baugebiet „Breite“ in Rindenmoos wird rund 80 Einfamilienhäuser und etwa 30 Wohnungen umfassen. Erschlossen wird es – sofern der Bedarf da ist – in drei Abschnitten, beginnend ab Herbst 2018, so dass Grundstücke ab Herbst 2019 verfügbar sind.

Preise haben angezogen

Neben der Stadt stellten Immobilienfirmen, Bauträger, Wohngenossenschaften, Baufinanzierer aber auch die Energieagentur oder die Polizei (Einbruchsprävention) ihre Angebote vor. Gefragt bei den Besuchern waren neben Bauplätzen in der Stadt vor allem Bestandsimmobilien und Wohnungen im Stadtgebiet, war von einigen Ausstellern zu hören. „Zwischenzeitlich ist das Angebot in diesem Segment aber überschaubar“, sagte beispielsweise Klaus Zell vom Immobilienbüro Biberach der Volksbank. „Wir hoffen darauf, dass die Neubaugebiete hier wieder etwas Druck rausnehmen.“ Angezogen hätten mit der Knappheit der Angebote auch die Preise. „Von einer Immobilienblase kann man aber nicht sprechen“, so Zell. Das sieht auch Baubürgermeister Kuhlmann so. „Klar, die Preise haben in den vergangenen Jahren angezogen. Aber wenn man betrachtet, was in größeren Städten bezahlt werden muss, sind wir hier noch vergleichsweise günstig.“

Von überhöhten Preisen wollten die Aussteller auch deshalb nicht sprechen, weil sich für Häuser oder Wohnungen in Biberach momentan immer ein Käufer oder Mieter finde. Es gebe in der Stadt so gut wie keine Leerstände auf dem Wohnungsmarkt.

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