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Lokales

Glasfaser-Rohre könnten die Lösung sein

Für Rohrbach-Durchlässe liegt eine förderfähige Planung vor – Ausschuss entscheidet am 23. Mai darüber

Ochsenhausen sz Nach langem Ringen scheint sich eine Lösung für die zerstörten Durchlässe am Rohrbach im „Reinstetter Holz“ abzuzeichnen: Laut derzeitigen Planungen soll nördlich ein sogenanntes Gfk-Rohr mit einem Durchmesser von drei Metern eingebaut werden. Südlich soll es eine ähnliche Lösung geben. „Damit haben wir eine tragfähige Lösung gefunden“, sagt Stadtbaumeister Rolf Wiedmann. Tragfähig soll diese auch für den städtischen Haushalt sein. Zwar liegen die errechneten Kosten mit 210 000 Euro über den veranschlagten 170 000 Euro, aber die Stadt könnte in den Genuss einer 70-prozentigen Förderung kommen.

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Aus teuer wird noch teurer, nach der Dauerdiskussion es sollte doch billiger und nicht teurer werden! Beide Rohrvarianten erhalten die Förderung! Wie kommt es dann zu der Aussage: „Wir kommen nicht umhin, die Durchlässe auf diese Weise zu reparieren.“ Zum Einbringen der Wellplatten ist kein stationärer Kran notwendig. Beide Rohrvarianten erhalten die Förderung nur ist die GFK Variante um 40 000 Euro teurer was weit mehr als ein Jahr Miete des Bildungswerkes ist.
Schade das wir ein solches Dauerthema nicht bei den andauernden Massenmehrungen (welche im Einzelnen um den Multiplikator 20 höher sind) erleben. Das GFK Rohr dürfte eine Sonderanfertigung sein, mit breiten Kanalgrund Maulprofil gibt es die in GFK nicht von der Stange . GFK Rohrware in Form eines Reuleaux-Dreiecks ist extrem teuer und hat Nachteile mehr

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Und falls es den Zuschuss aus irgendeinem "unerfindlichen" Grund nicht gibt, 40 000 Euro Mehrkosten gegenüber den 170 000 Euro.Ein kalkulierbares Risiko. Wie wird das nicht sedimentierende Rohr gegen das Auswaschen des Kiesbetts gesichert. Ein maulförmiger Querschnitt ist ganz nebenbei weniger anfällig gegen das Treibgut bei einem normalen mittelprächtigen Regen. Die Flanken des Polysterrohr müssen auch noch extra geschützt werden. Wer hat das GFK Rohr eigentlich vorgeschlagen, Planungsbüro, Bauamt, irgendein Unternehmer oder das Hochwasseramt? mehr

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Das ist doch reichlich komisch, in der Regel werden solche Bauwerke u.a. wegen den Kosten, der Dauerhaftigkeit, ökologischen Durchlässigkeit immer als Wellstahl Maulprofil ausgeführt, für welche, da sie in der Regel von jedem hydrologischen Büro standardmäßig verwendet werden, es auch Zuschuss gibt. Polyesterharz kann in halboffener Bauweise, sprich ein Teil des Polyesters liegt frei, Probleme mit sich bringen u.a ist das Standardrohr nicht als statisch und ökologisch vorteilhaftes Rohr in Maulform verfügbar.
Weshalb strebt da Ochsenhausen mit einem riesen Aufwand eine absolute Sonderlösung an?
Zusätzlich müssen beim GFK Rohr ja evtl hinderliche wie problembereitende Strömungskörper eingebracht werden da das sedimentierende Wellprofil fehlt. Dazu noch die Polysterharz- und Glasfaserbearbeitung in der Natur. Alles sehr sehr sinnvoll.
Weshalb die Österreicher wohl fast jeden Skitunnel in Wellstahl herstellen?
Wie hatten bei der letzten Baustelle "Lerchenstraße" ungeheure Massenmehrungen. Mit den zusätzlichen Kosten hätte die Bildungswerkmiete fast zwei Jahrzehnte bezahlt werden können, ob da Experimente angebracht sind?Ganz nebenbei, seit nun sieben Monaten hat die Lerchenstraße wie so manch andere Straße in Ochsenhausen keinen Feinbelag. Soll es so weitergehen? mehr

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