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Lokales

Gemeinderat lehnt Erdgas-Fracking in Bodnegg ab

Resolution gegen umstrittene Förderung ist beschlossen – Kritik: Fracking verseucht das Trinkwasser
Bodnegg liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung und hat sich schon seit vielen Jahren dem Umweltschutz verpflichtet. Eine risikoreiche Gasförderung soll es hier nach dem Willen des Gemeinderats nicht geben.
Bettina Musch

BODNEGG sz „Das Verfahren ist mit hohen Risiken verbunden“, Edmund Dehnel, Maschinenbauingenieur aus Grünkraut ließ keinen Zweifel daran, wie risikoreich die unkonventionelle Gasförderung, auch als „Fracking“ bezeichnet, ist. Dehnel, der sich schon lange engagiert gegen das Fracking wendet, war der Einladung in die Sitzung des Gemeinderats in Bodnegg gefolgt, der sich umfassend über das umstrittene Verfahren informieren wollte. Außerdem wollten die Räte eine gemeinsame Resolution gegen das Fracking verabschieden. Alleine ist Bodnegg mit seinen Befürchtungen nicht. Dehnel informierte, dass eine ganze Reihe von Städten und Gemeinden, ebenso wie der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, die Bodensee-Wasserversorung, der Deutsche Bauernverband, die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee und viele mehr sich bereits in Resolutionen gegen die Aufsuchung und Erschließung unkonventioneller Gasvorkommen ausgesprochen haben. Ein einfaches Unterfangen ist das nicht, denn momentan besteht wenig gesetzliche Handhabe.

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