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Lokales

Gambier wollen nicht in neuen Container ziehen

Handgeschriebene Zettel weisen die Bewohner des Containers in der Parkstraße auf den bevorstehenden Umzug hin.
Handgeschriebene Zettel weisen die Bewohner des Containers in der Parkstraße auf den bevorstehenden Umzug hin.
MELANIE KRäUTER

Kisslegg sz „Hallo. Der Umzug in die Fürst-Erich-Straße startet am Dienstag, 15.11.2016, um 8 Uhr.“ Zwei von Hand beschriebene Zettel kleben an jeder Eingangstür des Containers in der Parkanlage, in der zur Zeit 22 Gambier wohnen. Auf Deutsch und Englisch steht dort die Aufforderung zum Umzug.

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Na, das ist ja mal wieder eine Zahl: 98%. Woher stammt die? Im Artikel ist doch zu lesen, dass keiner der Bewohner bislang seine Anhörung hatte. - Also ist über ihre Anträge auf Asyl noch nicht entschieden und die Zahl aus der Luft gegriffen. - Oder es fühlt sich halt so an, immer ein gutes "Argument" in post-faktischen Zeiten!
Zur Situation in Gambia gibt es viel zu lesen. Unter anderem auf WeltN24: "Yahya Jammeh droht Schwulen, die Kehle durchzuschneiden. Aids-Medikamente lehnt der Herrscher für seine Bevölkerung ab. Er höchstpersönlich könne HIV heilen. Aber nur an Donnerstagen.
Vor einigen Jahren zwang seine Leibgarde ein ganzes Dorf zur Einnahme einer von ihm selbst angemischten Flüssigkeit mit halluzinogener Wirkung. Der Grund: Jammeh verdächtigte die Bewohner, Hexenkräfte gegen ihn einzusetzen.
Während Dutzende afrikanische Länder Fortschritte bei der Demokratisierung machten, widersetzt sich Jammeh in Gambia dem Zeitgeist, seit er sich 1994 noch vor seinem 30. Geburtstag an die Macht putschte. In seinem Reich sind außergerichtliche Inhaftierungen, Folter und staatlich angeordnete Morde an der Tagesordnung."
Abgesehen davon, dass dieser Diktator offensichtlich durchgeknallt ist, verweigert er sich allen Rückführungsabkommen. mehr

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Bevor man wieder die Asylkarte "politisch verfolgt" zieht diese Zitate aus NTV. Natürlich gibt es vereinzelt politisch Verfolgte die Bewohner aus dem Container sind es zu 98% nicht. Weshalb also sind sie noch da? Gute Anwälte?

NTV:
"Das westafrikanische Gambia ist die lächelnde Küste Afrikas. In dem kleinsten Land auf dem Kontinent gibt es weder Krieg noch Seuchen. Trotzdem fliehen Zehntausende nach Europa. Warum?"
"Wie Sabally(ein politisch Verfolgter, ein persönlich Verfolgter), so wollen viele Gambier nach Europa. Zehntausende fliehen, machen sich auf einen lebensgefährlichen Weg durch die Sahara und übers Mittelmeer. Backway – durch die Hintertür – nennen die Einheimischen diesen Fluchtweg. Doch die meisten verlassen ihre Heimat aus anderen Gründen, sagt die Migrationsexpertin Fatou Gaye. "Gambier in Europa schicken mit dem Handy Bilder von schönen Autos und Häusern nach Gambia. Klar denkt man dann: Du gehst nach Europa, verdienst dein Geld und kommst zurück. Deshalb kann ich sagen, dass die meisten von ihnen aus wirtschaftlichen Gründen gehen." Gaye selbst hat ihren Neffen bei dem Versuch verloren, als er das Mittelmeer überqueren wollte. Fast jedes Dorf in Gambia könne eine solche Geschichte erzählen, meint sie." mehr

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