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Fünf neue Mitglieder verstärken die Reihen

Älbler blicken auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück - Buskosten bei Ausfahrten werden vereinheitlicht
Karl-Heinz Koch, Paula Veit, Paul Wohlwender, Marianne Löffler und Peter Löbl (von links) erhalten Ehrungen für ihre langjährige Treue zum Schwäbischen Albverein.
Anthia Schmitt

Pfullendorf sz „Ein sehr erfreuliches und positives Vereinsjahr.“ Ortsobmann Hartmuth Dinter ist zufrieden mit dem, was in der Ortsgruppe Pfullendorf im Schwäbischen Albverein im vergangenen Jahr abging. Insbesondere die Beteiligung an den zahlreich angebotenen Wanderausfahrten bezeichnete er bei der Hauptversammlung am Freitag als „mehr als zufriedenstellend“.

41 Wanderfreunde waren es, die, obwohl viele Senioren Mitglied sind, im Schnitt an den Wanderungen teilnahmen. Eine Entwicklung, die den Vorstand bewog, einen einjährigen Test für die Busfahrtkosten zu initiieren. Bisher beteiligten sich die Teilnehmer anteilig an den jeweiligen Buskosten, im nächsten Jahr werden versuchsweise unabhängig von der Entfernung und der Teilnehmerzahl einheitlich 13 Euro für Ganztagswanderungen und acht Euro für Halbtagswanderungen fällig. Kinder in Begleitung Erwachsener fahren weiterhin kostenlos im Bus mit. Deshalb appellierte Dinter bei der sehr gut besuchten Versammlung: „Bitte nehmt an den Busausfahrten teil, sie sind ein Kostenfaktor in der Vereinskasse.“

Schriftführer Herbert Kälberer, der Jahr für Jahr den Jahresbericht mit besonderer Hingabe als Buch mit vielen Geschichten und Bildern gestaltet, informierte, dass erstmals zwei Wanderungen gemeinsam mit der Sektion Pfullendorf im Deutschen Alpenverein (DAV) durchgeführt wurden. Eine erfolgreiche Sache, die beim 100-jährigen Jubiläum der Pfullendorfer Älbler angeregt wurde und nicht nur die Busse in Richtung Schwarzwald gut füllte, sondern auch möglich machte, dass vor Ort verschiedene Wanderrouten von unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit angeboten werden konnten.

Erfolgreich waren auch wieder die viertägige Wanderausfahrt an den Kaiserstuhl, die der Vorsitzende mit 25 Wanderfreunden unternahm, und die Wanderwoche im Pinzgau, die mit rund 50 Teilnehmern im September durchgeführt wurde. Weiterhin berichtete Kälberer von geselligen Aktivitäten wie der Nikolausfeier oder dem Älbler-Ball in der Fasnet.

Eine Bilanz mit ausgeglichenen Einnahmen und Ausgaben und einem beruhigendem Polster auf der „hohen Kante“ legte Kassiererin Monika Volk vor. Sie hatte die erfreulichste Nachricht für die Anwesenden: Dem Verein, der lange Jahre unter altersbedingtem Schwund litt, traten im vergangenen Jahr fünf neue Mitglieder bei.

Den Bericht des verhinderten Wegewarts Konrad Müller verlas Berthold Ruther. 90 Kilometer Wanderwege rund um Pfullendorf und bis hinab nach Überlingen hat Müller begehbar gehalten, in dem er Sträucher und Gehölze zurück schnitt, die Wegemarkierungen ausbesserte oder neue Beschilderungen anbrachte. Auch Naturschutzwart Rudolf Hübschle war nicht träge. Er rückte 38 Mal in Sachen Müllbeseitigung und Umweltschutz aus.

Im neuen Vereinsjahr ist bei den Älblern wieder einiges geboten, wie Dinter in seiner Vorschau deutlich machte. Los geht’s mit dem Älbler-Ball am 28. Januar. Etwa ab Ostern gibt es dann regelmäßige Sonntagswanderungen und Radtouren, zwei Ausfahrten werden gemeinsam mit dem DAV in den Schwarzwald unternommen. Die viertägige Wanderung führt in diesem Jahr in den Raum Freiburg und zur Wanderwoche geht es im September an den Rennsteig im Thüringer Wald.

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