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Freibad-Sanierung wird weiter geplant

Wasserflächen sollen nicht reduziert werden – Planungsleistungen in Sitzung vergeben
Momentan im Winterschlaf: Das Freibad in Mengen ist sanierungsbedürftig.
Momentan im Winterschlaf: Das Freibad in Mengen ist sanierungsbedürftig.
Christoph Klawitter

Mengen sz Der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats Mengen hat in seiner jüngsten Sitzung die weiteren Planungsleistungen für die Sanierung des Freibads an das Ingenieurbüro Fritz-Planung GmbH aus Bad Urach vergeben. Die Kosten dafür betragen insgesamt rund 111 000 Euro.

Das Freibad Mengen wurde von 1958 bis 1960 gebaut, die Baukosten beliefen sich damals auf 500 000 D-Mark. Eine größere Sanierung fand 1994/95 seitdem statt. Das Schwimmbecken bekam damals eine neue Beckenwandung, Teile der Bädertechnik wurden erneuert, ebenso der Sanitärbereich und die Außenanlagen. Auch das Kinderplanschbecken wurde damals neu angelegt, insgesamt kostete die Sanierung etwa 3,9 Millionen D-Mark.

In den vergangenen Jahren mussten an der baulichen Substanz des Freibads immer wieder Reparaturen vorgenommen werden, die nun laut Verwaltung immer umfangreicher werden. Auch eine grundlegende Sanierung des Beckenkopfes ist in der Diskussion. Inzwischen bestehe die Gefahr, dass die Technik einmal ganz ausfalle und dann der Freibadbetrieb eingestellt werden müsste, beurteilte Bürgermeister Stefan Bubeck in der Sitzung den aktuellen Zustand des Freibads. „Man hat die Sanierung jetzt jahrelang vor sich hergeschoben weil andere wichtigere Maßnahmen anstanden“, sagte er. Mit dem Beschluss, die Ingenieurs-Planungsleistungen an die Firma Fritz-Planung zu vergeben – sie hatte bereits auch eine Studie über den nötigen Sanierungsumfang des Freibads erstellt –, ist aber noch keine eigentliche Entscheidung über die Sanierung getroffen. „Wir entscheiden heute nicht über die Sanierung“, stellte Bubeck klar.

Gruppe beschäftigt sich damit

Eine Projektgruppe, bestehend beispielsweise aus Vereinen und Schulen, befasste sich mit der Freibadsanierung. Das Ergebnis der Beratungen war, dass die bestehende Wasserfläche beibehalten werden und das bestehende Angebot nicht reduziert werden soll. Eine Begradigung der geschwungenen Form des Kombibeckens – mit Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich – sei ohne wesentliche Reduzierung der Flächen denkbar. Stadtrat Stefan Vollmer (CDU), auch engagiert im TV Mengen, lobte die Arbeit der Projektgruppe. „Es waren sehr intensive, aber auch gute Sitzungen“, sagte er. „Die haben wir ohne größere Streitereien über die Bühne gebracht.“

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Mit dem einstimmigen Beschluss entschied der Ausschuss auch, dass die Wasserflächen nicht wesentlich reduziert werden sollen und die Betriebskosten nach der Sanierung möglichst wirtschaftlich sein sollen. Sollten mit der neuen Technik geringfügige Erweiterungen der Schwimmfläche möglich sein, soll dies geprüft werden.

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