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Lokales

Filmbeitrag über den fürstlichen Wald-Manager


Raimund Friederichs
Raimund Friederichs
Archiv

Sigmaringen sz Am heutigen Montag, 18.15 Uhr, läuft im SWR ein Beitrag über den Wald-Manager des Fürsten, Raimund Friderichs, unter dem Titel „Neue Ideen für einen alten Forst“. Friderichs soll den Wald für die nächsten Generationen vorbereiten. Er leitet den Forstbetrieb des Fürsten von Hohenzollern in Sigmaringen, einem der ganz großen Privatwaldbesitzer in Deutschland. In der 30-minütigen Reihe „Mensch Leute“ gibt der studierte Förster, Zimmermann und Waldorfpädagoge Einblicke in seine tägliche Arbeit. Der Klimawandel setzt dem Wald zu: Die Fichte, bisher der wichtigste Baum für die Forstwirtschaft, schwächelt. Jüngstes Vorhaben von Raimund Friderichs ist das Douglasien-Projekt: Die Douglasie erträgt heiße und trockene Sommer deutlich besser als die Fichte. Ist sie der Baum der Zukunft? Ein weiteres wirtschaftliches Zukunftsthema ist das Projekt „Stammbaum“, das mit einer Hochschulabsolventin entwickelt wird: Bestattungen unter Bäumen gibt es bereits. Auch Taufen, Trauungen oder Goldene Hochzeiten könnten Anlass für ein Ritual im Wald sein. Vielleicht in einem romantischen Landschaftspark direkt an einer Donauschleife? „Wir sind der innovativste Forstbetrieb der Republik, wir bauen auf, wir stellen Leute ein, wir wachsen“, wird Friderichs zitiert. Gezeigt werden unter anderem Bilder der Holzernte, einer Besprechung mit dem Fürsten im Schloss, einer revierübergreifende Drückjagd, Szenen aus dem fürstlichen Wildpark Josefslust sowie aus der fürstlichen Forstbaumschule in Rengetsweiler.

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Kommentare (9)
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Im SWR - Beitrag wird der Eindruck vermittelt, als wären die Vorgänger des heutigen Wald-Managers völlig überfordert gewesen und hätten von Wirtschaftlichkeit keine Ahnung gehabt. Man kann sich kaum vorstellen, dass die pensionierten Forstfachleute dies auf sich sitzen lassen werden. mehr

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Die Filmsequenz von der revierübergreifenden Drückjagd bestätigt, was ein Jagdgenosse kürzlich feststellte: "In den fürstlichen Wäldern wird geschossen was geht!" War es Zufall, dass sich "Hoheit" an der gezeigten Jagd nicht beteiligt hat? mehr

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zu 5 - kein Angestellter des Unternehmens... hahaha.... Fakten? Welche Fakten haben Sie denn genannt? Ohje, Herr F. , so durchschaubar!

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Die Ansprache "Fürst" oder "Hoheit" ist eine Sigmaringer Eigenart, die ich unter Lokalkolorit wegstecken würde. In Köln gibt es auch einen Prinzen.
Viel mehr interessiert mich, was das Haus Hohenzollern für die Region tut. Da fällt mir zunächst die Hecke und der gußeiserne Zaun mitten durch den Marktplatz von Sigmaringen ein, nicht schön. Dann das Café oben am Schlosseingang, damit auch kein Gast mehr hinunter in die Stadt kommt. Projekte mit der lokalen Hochschule, nicht gehört. Untertunnelung des Prinzengarten, man sagt der Fürst hätte was dagegen. Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen, immerhin hat das Schloss über 200 leere Zimmer und auch anderswo Möglichkeiten, ich habe nichts gehört. Und, zu 5., mir sind die fürstliche Betriebe nicht so rosig dargestellt worden. Wie viel hat das Fürstenhaus zur Stadtentwicklung dazu getan (Gartenschau, Kino, Hallenbad, Einkaufsmeile, Infrastruktur)? Ich weiß es nicht.
Vielleicht gibt es das ja alles, die Zeitung sollte dann mehr darüber schreiben. mehr

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Zu 3.: Warum diese Aufregung? Okay, prinzipiell richtig, dass der Adel damals seinen Reichtum auf dem Rücken einer arbeitenden Bevölkerung angesammelt hat. Übrigens nicht nur Bauern. Und ganz richtig, heute ist das Haus Hohenzollern ein wirtschaftliches Unternehmen. Und was für eines! Da könnte sich so mancher Global - player eine dicke Scheibe abschneiden. Und was man so hört, sind die Mitarbeiter des Hauses Hohenzollern sehr zufrieden mit ihrem Arbeitgeber. Woher kommt diese Zufriedenheit wohl? Und nein, ich bin kein Mitarbeiter dieses Unternehmens und will auch kein hohes Lied darüber singen. Aber das sind nun mal Fakten. Fakt ist es allerdings auch, dass unsere Politiker die Steuergelder in einem Maße verprassen, dass einem schlecht werden muss. Oder die Manager von großen Untenehmen sich Boni einverleiben für eklatante Misswirtschaften, siehe VW oder die Bankvorstände. Im Gegensatz dazu schafft das Haus Hohenzollern echte Wertzuwächse, von denen auch die Allgemeinheit profitiert. mehr

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Auch eine Lösung!
Nachdem Orkan Wiebke 1990 große Teile seines Waldbesitzes über Nacht vernichtet hatte, traf Hermann Graf von Hatzfeldt eine schwerwiegende Entscheidung: Umbau auf ökologische Waldwirtschaft.Dieser Waldumbau im größten Privatwald von Rheinland-Pfalz und viertgrößtem Deutschlands ist, 26 Jahre nach der Weichenstellung, in vollem Gange und zeigt deutliche Erfolge. Sie beweisen, dass ökologische Waldwirtschaft zugleich auch die wirtschaftlichste ist.
Das Hatzfeldt'sche Leitbild hat Vorbildwirkung nach außen und wirkt nach innen mit größter Überzeugungskraft auf die Mitarbeiter. Doch das unternehmerische Handeln Graf Herrmanns, seinem Nachfolger in spe Graf Nicolaus und dem Geschäftsführer Franz Straubinger stößt auch an Grenzen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, im eigenen Betrieb, dem ökologischsten Wald weit und breit, Windräder aufstellen zu wollen. mehr

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Warum schreibt die SZ immer und immer wieder "Fürst". Das verstößt erstens gegen das Recht, weil es diese Titel nicht mehr gibt und zweitens ist es journalistisch nicht einwandfrei. Schluss mit dieser Hohenzollern-Anbiederei! Das sind Geschäftsleute, mehr nicht. Und dazu noch welche, deren Besitz und Reichtum sich, wie der Rest des ehemaligen Adels, über Jahrhunderte hinweg auf den Rücken der Bauern erworben wurde. mehr

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Seit mehr als 90 Jahren ist der Adel in Deutschland offiziell abgeschafft. Seitdem arbeiten Adelsverbände und offensichtlich auch die SZ daran, dass das möglichst niemandem auffällt.

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Warum wird nicht erwähnt, dass Wald-Manager Raimund Friderichs ein Befürworter der Windkraft ist? Es steht doch bereits fest, welche Flächen das Haus Hohenzollern zur Verfügung stellen könnte!

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