Das allein ist zwar schon schlimm genug, doch der Brand hätte auch bedeutend schlimmeren Schaden anrichten können: „Wir konnten zum Glück zwei große landwirtschaftliche Maschinen retten“, sagte Andreas Fleckenstein, stellvertretender Kommandant der Meßkircher Feuerwehr. Den Wert dieser Maschinen schätzt die Polizei auf rund eine Million Euro.
Die Feuerwehr war am Mittwoch mit insgesamt 40 Mann der Abteilungen Meßkirch, Rohrdorf und Ringgenbach im Einsatz. „Wir sind mit vier Löschfahrzeugen angerückt, weil es hier draußen keine Wasserversorgung gibt“, sagte Fleckenstein.
Das Feuer selbst konnten die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle bringen. Die Halle wurde anschließend leer geräumt und das Stroh zu einem großen Haufen im Freien aufgetürmt. Noch einige Zeit nach den eigentlichen Löscharbeiten waren mehrere Feuerwehrmänner damit beschäftigt, das Stroh unter Wasser zu setzen, um ein Weiterglimmen zu verhindern. „Später wird das Stroh dann raus auf einen Acker gefahren“, sagte Fleckenstein. Andere Feuerwehrmänner sicherten die beschädigten Module der Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Menschen wurden bei dem Brand und beim Einsatz der Feuerwehr nicht verletzt.

