7
Schwäbische.de Schwäbische.de
Schneeschauer 2
Ravensburg

Weiterlesen mit Schwäbische.de

Digital Live oder Digital Premium

  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf Schwäbische.de
  • Artikelarchiv: Lesen Sie alle Artikel von 2001 bis heute
Lokales

Eschersteg muss wieder aufgebaut werden

Regierungspräsidium lehnt Streichung aus der Liste der Kulturdenkmäler ab

Ravensburg sz Nach der Elektrifizierung der Südbahn muss der Eschersteg am Ravensburger Bahnhof wieder aufgebaut werden. Das Regierungspräsidium Tübingen (RP) hat den Antrag der Stadt abgelehnt, den 1908 errichteten Fußgängerüberweg über die Gleise aus der Liste der Kulturdenkmäler zu streichen. Die Stadt sei weiterhin zur Sanierung und dem Wiederaufbau der Stahlkonstruktion verpflichtet, heißt es in dem Schreiben der Denkmalschutzbehörde, das der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt.

Ihr Kommentar zum Thema
Kommentare (7)
7
Beitrag melden

Schade dass man die Verantwortlichen der Stadt für diese groben Fahrlässigkeit nicht zur Rechenschafft ziehen kann. Schon allein durch die unsachgerechte Lagerung wurde viel Geld kaputt gemacht.

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
6
Beitrag melden

Die verantwortlichen für den Abbau des Eschersteg waren sich 2005 bewusst,
dass dieser Steg ein Denkmal der Industrialisierung des 1900 Jahrhundert ist.
Darum wurde der Eschersteg auch vorsichtig abgebaut und nicht mit Brachialgewalt. War selber Tag u. Nacht ( als neugieriger Zuschauer ) dabei. Und habe auch die vorsichtige Vorgehensweise auf einem Film festgehalten. Zu sehen über YouTube.
Da muss halt die Stadt Ravensburg der Bürgermeister und die Gemeinderäte die Entscheidung vom Regierungspräsidium Tübingen akzeptieren.
Mal sehen ob es klappt, der Wiederaufbau Eschersteg.
Der Eschersteg war damals nicht barrierefrei und muss es auch heute nicht.
Es gibt in unmittelbarer Nähe die Möglichkeit barrierefrei unter die Gleise
der Bahn zur Escher Wyss Str. zugelangen.
Ich bin mal gespannt wie sich das Ganze weiter entwickelt.
Peter Springer
Eichwalde mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
5
Beitrag melden

Es wird so viel platt gemacht in Ravensburg, dieses einmalige Denkmal oberschwäbischer Ingenieurkunst sollte wieder sichtbar und benutzbar werden!

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
4
Beitrag melden

Bei dem was in der Bahnstadt verunstaltet wurde spielt der Steg wohl keine Rolle fürs Ensemble mehr, die Fehler bezüglich Stadtbild, Verkehrstauglichkeit, Zukunftsfähigkeit wurden gemacht. Die Verhaltensweisen geben natürlich mehr als zu denken, das Geld rinnt bei der Mariengarage und anderen Bauten geradezu durch die Finger. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
3
Beitrag melden

@1: Unterschreibe Ihren Kommentar voll und ganz. BM Bastin ist ein schlechter Verlierer.
@2: Über den Eschersteg selbst und seine Zukunft können Sie denken, was Sie wollen! Aber Ihr Satz "Nach der heutigen Gesetzeslage müsste der Steg bestimmt noch behindertengerecht aufgebaut werden, obwohl er es nie war", ist nach heutiger Gesetzeslage höchst diskriminierend, denn sie warnen vor eventuellen Mehrkosten für die Mobilität von Menschen mit Behinderung an und führen diese Mehrkosten als Gegenargument für den Aufbau des Escherstegs an. Das ist ein Skandal zumal Sie die Entscheidung des RPT als "Schwachsinn" bezeichnen, ergo ...

SW. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
2
Beitrag melden

Ich finde diese Entscheidung absolut schwachsinnig und eine pure Geldvernichtung. Soll doch der Denkmalschutz bzw das RP die Kosten übernehmen. Nach der heutigen Gesetzeslage müsste der Steg bestimmt noch behindertengerecht aufgebaut werden, obwohl er es nie war. Wenn die Stadt den Aufwand auch finanzieren könnte, gäbe es sinnvollere Projekte in der Stadt. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
1
Beitrag melden

Eine richtige "Watschn" für die Stadtoberen kommt da vom Regierungspräsidium aber durchaus zu recht. Jedenfalls erhöht diese Entscheidung mein Vertrauen in den Rechtsstaat. Wer sich nicht an seine Zusagen hält und gegen geltendes Recht verstößt der muß mit Konsequenzen rechnen, das gilt eben auch für die Stadt Ravensburg. Wäre auch arg verwunderlich, in Biberach gibt es einen ähnlichen Steg der ebenfalls erhalten werden muss, warum soll dort anderes Recht gelten? Das der Wiederaufbau teuer wird darf man dem Regierungspräsidium nicht anlasten sondern ausschließlich der Stadt, die mit ihrer "Verschrottungstaktik unter freiem Himmel" unnötig verteuert. Hätte man sich gleich an den Wiederaufbau gemacht, wäre dies sicher deutlich günstiger geworden und der Bahnhof hätte einen Schandfleck weniger. Genau diese Verzögerungstaktik ist auch das was den Bund der Steuerzahler bzw den Rechnungshof interessieren sollte (übrigens genauso wie den völlig unnützen Umbau des Bahnofsvorplatzes, wo seit dem Umbau nur Chaos herrscht) und nicht die Entscheidung des RP. Über Barrierefreiheit mag man diskutieren, da aber diese in der nahen Bahnhofsunterführung gegeben ist dürfte das vermutlich schnell entschieden sein. Und früher konnte der Steg im Winter benutzt werden, auch wenn hier die Stadt erst über den Klageweg klargemacht wurde dass sie für den Winterräumdienst verantwortlich ist. Der Herr Bastin möge sich die Frage stellen wie denn die Wirtschaftlichkeit der anderen (richtigen) Großprojekte der Stadt aussieht? Wie lange braucht es bis die 14+x Mio die die Marienplatztiefgaragensanierung kostet wieder reinkommen, wieviele Kindergärten und Schulen hätte man damit sanieren können? Gab es dazu eine Bürgerabstimmung? Oder beim Kunstmuseum? Die Beträge die dort investiert wurden sind deutlich höher und hätten erst recht einen Volksentscheid verdient! mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!

 
URL: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Eschersteg-muss-wieder-aufgebaut-werden-_arid,10769480_toid,535.html
Copyright: Schwäbisch Media Digital GmbH & Co. KG / Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG Drexler, Gessler. Jegliche Veröffentlichung, Vervielfältung und nicht-private Nutzung nur mit schriftlicher Genehmigung.
Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an online@schwaebische.de.