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Eschacher CDU hat konkrete Pläne für Flächen entlang der bisherigen B30

Eschacher CDU hat konkrete Pläne für Flächen entlang der bisherigen B30

Ravensburg sz Ist der neue Abschnitt der B30 erst einmal fertig, bieten sich der Stadt zwischen Möbel Rundel und Untereschach entlang der bisherigen Strecke neue Möglichkeiten für den Wohnungsbau in Ravensburg. Über entsprechende Überlegungen der Verwaltung hatte die SZ bereits berichtet. Die CDU Eschach hat konkret schon vier Grundstücke im Blick und fordert Oberbürgermeister Daniel Rapp und Ortsvorsteherin Simone Rürup auf, Kaufverhandlungen aufzunehmen.

Die vier Grundstücke gehören dem Land und liegen allesamt auf Eschacher Gemarkung. Aus Sicht der CDU im Ortschaftsrat sind sie besonders geeignet, günstigen Wohnraum zu schaffen.

Konkret handelt es sich dabei einmal um das Grundstück des ZfP in Weißenau, das entlang der bisherigen B 30 verläuft. Hier befindet sich derzeit noch die Gärtnerei des ZfP. „Diese bewirtschaftet schon heute nicht mehr die ganze Fläche des Geländes. Die Gärtnerei könnte auch an der Süd-West-Ecke des heutigen ZfP-Geländes einen neuen Platz finden“, so die CDU in ihrem Antrag.

Weiterhin geht es um das Grundstück an der bisherigen B30, das südlich des Fußweges von Weingartshof zur Mariataler Allee liegt. „Durch die politisch gewollte dezentrale gemeindenahe psychiatrische Betreuung wird diese jahrzehntelang vorgehaltene Reservefläche für eventuelle ZfP-Erweiterungen nicht mehr benötigt“, glauben die Antragssteller.

Im Blick hat die CDU außerdem das Grundstück in Weißenau, das hinter dem Forstamt in der Donauschwabenstraße verläuft. Es handelt sich um ein unbebautes Grundstück mit Obstbäumen. Bleibt noch das Grundstück in der Abteistraße hinter dem „alten Forsthaus“.

Wie Markus Brunner, Berthold Biegger und Bernd Bergemann in ihrem Antrag schreiben, seien bei der dringend notwendigen Schaffung von günstigem Wohnraum alle Ebenen des Landes gefordert. Wo es entsprechende Liegenschaften gebe, müsse man „zeitnah sinnvolle Lösungen entwickeln“.

Die CDU: „Die Übertragung von Grundstücken vom Land Baden-Württemberg an die Stadt Ravensburg muss deutlich unter dem Marktpreis erfolgen, am besten zu einem symbolischen Preis.“ Falls das Land diese Grundstücke nicht an die Stadt abgeben wolle, solle es selbst bezahlbare Mietwohnungen schaffen. Denkbar sei auch, einen Teil der Flächen für junge Familien als Erbbaupachtgrundstücke zur Verfügung zu stellen.

Alle vier Grundstücke eigneten sich auch gut wegen der bereits vorhandenen Infrastruktur mit Kindergärten, Schule, Kirchen und Einkaufsmöglichkeiten: „ Sie liegen unweit von Verkehrsadern, haben einen guten ÖPNV mit Stadtbus und BOB jeweils in kurzer Entfernung.“

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