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Lokales

Energiedialog endet ohne große Kompromisse

Gegensätzliche Standpunkte bleiben erhalten – Räte laut Bürgermeister für Pachtentscheidung gewappnet

Christoph Ewen vom Forum Energiedialog (rechts) überreicht den Abschlussbericht an die Bürgermeister Stefan Bubeck (links) und Jochen Spieß.
Christoph Ewen vom Forum Energiedialog (rechts) überreicht den Abschlussbericht an die Bürgermeister Stefan Bubeck (links) und Jochen Spieß.
Jennifer Kuhlmann

Mengen sz Mit einer fünften gemeinsamen Sitzung und der Veröffentlichung eines Abschlussberichts ist das Forum Energiedialog zum zwischen Krauchenwies und Mengen geplanten Windpark am Montag zu Ende gegangen. Aus Sicht des vom Land Baden-Württemberg eingesetzten Moderators Christoph Ewen ist das Hauptziel der Dialoggruppe erreicht worden. „Es wurden Informationen gesammelt, Perspektiven der einzelnen Beteiligten ausgetauscht und die Gemeinderäte in die Lage versetzt, auf dieser Grundlage Entscheidungen zu treffen“ sagte er.

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Kommentare (7)
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wenn eines der Windräder bei BM Bubeck im Barten stehen müsste, dann würde die Diskussion vielleicht anders verlaufen

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Eine Kompromisslösung bei diesem Thema ist nicht zu erreichen. Ob 6 oder 10 Windräder in unmittelbarer Nähe der Bevölkerung stehen, ist unerheblich.
Auch nicht verhandelbar ist der Grad der Wald- und Naturzerstörung sowie die Frage, ob 100, tausend oder zehntausend Vögel pro Jahr geschreddert werden. Das Ökosystem, vor allem das Grundwassersystem des Waldes wird nachhaltig geschädigt durch 5000 Tonnen Stahlbetonfundamente (pro Windrad), 20m tief in den Waldboden gegraben, wie wollen BUND und Co. sowie unsere Bürgermeister das verantworten?
Die größte Landschaftszerstörung in der deutschen Geschichte wird von Politikern und sogenannten Umweltschutzverbänden gnaden- und kompromisslos vorangetrieben.
Und das alles vollkommen sinnlos, eine CO2-Reduzierung ist durch die bisher installierten 30.000 Windräder selbst von der Bundesregierung nicht festzustellen! mehr

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Man darf wirklich nicht die etablierte Macht unterschätzen, die tatsächlich in Herrschaftmanier regiert und entscheidet. Sobald gewählt, ist es manchen Politikern völlig egal, was wichtig ist, hauptsache, man wird wieder gewählt. Zukunftsbelange sind in dem zusammenhang meist nur Lippenbekenntnisse, leider.. mehr

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@3: Manche Bürgermeister fühlen und benehmen sich wie Feudalherren.

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Das klingt ja so, als ob wir noch im Feudalismus leben. Wenn sich hier in der Raumschaft eine klare Mehrheit aus Bürgern, die in den nächsten Dekaden Beeinträchtigungen ausgesetzt wären, entschieden gegen Windkraftanlagen vor ihrer Haustür aussprechen, dann kann im vorliegenden Fall nur der Gang zu Gerichten Klarheit schaffen. Und bitte, unterschätze man nicht den durch Gemeinderäte artikulierten Willen, Windkraftanlagen nur in verträglichen Abständen zu akzeptieren. Mögen auch die Rotmilane im Krauchenwieser Wald noch lange Zeugnis einer halbwegs intakten Umwelt sein. mehr

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Die Treffen der Dialoggruppe sollen stets unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden haben.
Am abschließenden Pressegespräch haben nur die Moderatoren des Energiedialogs und die beiden Bürgermeister teilgenommen. Wo waren die Vertreter der Bürgerinitiative Lebenswerte Heimat? Auch Gemeinderäte, Ortsvorsteher, Fürstenhaus, Enercon und Naturschützer waren beim Pressegespräch nicht anwesend. mehr

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Die Firma Enercon und das Sigmaringer Fürstenhaus sind auf das Wohlwollen der Gemeinderäten nicht angewiesen!

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