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Laupheim
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„Eine großartige Investition“

Dritte Heimatfesthalle soll optimale Bedingungen für die Wagenbauer schaffen
Spatenstich für die neue Heimatfesthalle: (von links) Jannik Hilla (Heimatfestfreunde), Thomas Röhrl (Vorsitzender der Heimatfestfreunde), Kai Hilla, Thomas Amann (Kassierer der Heimatfestfreunde), Norbert Sigg von der Firma Schwall, OB Rainer Kapellen, Anton Rohmer (Statiker), Werner Lehmann (Architekt und Planung), Walter Spleis (Vorsitzender des Vereins Kinder- und Heimatfest), Gerold Rechle (Erster Bürgermeister und Kassierer des Heimatfestvereins), Karl Held (2. Vorsitzender der Heimatfestfreunde).
Spatenstich für die neue Heimatfesthalle: (von links) Jannik Hilla (Heimatfestfreunde), Thomas Röhrl (Vorsitzender der Heimatfestfreunde), Kai Hilla, Thomas Amann (Kassierer der Heimatfestfreunde), Norbert Sigg von der Firma Schwall, OB Rainer Kapellen
Roland Ray

Laupheim sz Die Sonne stand schon tief am Horizont, doch Walter Spleis strahlte. „Das ist eine großartige Investition“, sagte der Vorsitzende des Vereins Kinder- und Heimatfest Laupheim am Donnerstag beim Spatenstich für die dritte Heimatfest-halle.

300 000 Euro investiert der Verein in das neue Gebäude. „Die Finanzierung ist gesichert, wir sparen seit Jahren auf dieses Ziel hin“, sagte Spleis der „Schwäbischen Zeitung“. Eigenleistungen im Wert von 30 000 Euro kommen dazu, auch die Heimatfestfreunde bringen sich ein.

Bis Ostern soll die 60 Meter lange und 16 Meter breite Halle am Sankt-Florians-Weg, die auf einem 2000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet wird, fertig sein. „Für uns ist wichtig, dass sie schnell kommt“, betonte Thomas Röhrl, Vorsitzender der Heimatfestfreunde, beim Spatenstich. Gern würden die Wagenbauer das Gebäude schon bei den Vorbereitungen für das Kinder- und Heimatfest 2018 nutzen.

Die Erweiterung der Hallenkapazitäten sei ein Muss, verdeutlichte Walter Spleis: „Wir wollen unseren Wagenbauern optimale Bedingungen bieten und brauchen zusätzliche Lagerfläche.“ Der Fundus werde immer reichhaltiger und das Geschaffene müsse sorgsam aufbewahrt werden. Dann könne man darauf zurückgreifen, „das entlastet auch bei den Kosten für die Festumzüge“. In den vorhandenen beiden Hallen gehe es sehr beengt her. Bis zu 65 Wagenbauer entwerfen und realisieren in den Wochen und Monaten vor Laupheims großem Fest die fantasievollen Aufbauten.

„Für uns wird mit der dritten Halle vieles einfacher“, sagt Thomas Röhrl. Bis zur Baugenehmigung war es allerdings eine schwere Geburt. Die Grundstücks- und Standortgespräche stockten verschiedentlich; letztendlich konnte die Stadt unweit der Bahnlinie, beim Sängerbundheim und in enger Nachbarschaft zu den bestehenden Hallen, Flächen erwerben und dem Verein Kinder- und Heimatfest zur Verfügung stellen. Mit der erforderlichen Bebauungsplanänderung ging es dann laut Oberbürgermeister Rainer Kapellen rekordverdächtig fix. Das Heimatfest sei das gemeinschaftliche Fest der Laupheimer schlechthin, sagte der OB; gern habe die Stadt geholfen, die Rahmenbedingungen für die ehrenamtliche Arbeit, die zugunsten dieses Fests geleistet werde, zu verbessern.

Auf den Spatenstich wurde im Gasthaus „Zur Bruck“ angestoßen.

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